USA: Kommunikationsdirektor droht, alle zu entlassen, wenn Leaks aus dem Weißen Haus nicht aufhören

USA: Kommunikationsdirektor droht, alle zu entlassen, wenn Leaks aus dem Weißen Haus nicht aufhören
Der neue Kommunikationsdirektor Scaramucci neben der neuen Pressesprecherin Sarah Sanders, Washington, USA, 21. Juli 2017.
Der neue Kommunikationschef im Weißen Haus drohte nach Amtsbeginn mit drastischen Aktionen, um weitere Leaks aus dem Regierungszentrum zu vermeiden, auch Massenkündigungen wären eine denkbare Maßnahme. Während der Wahlkampagne war Scaramucci Trumps Berater.

Der neue Kommunikationschef Anthony Scaramucci trat am Sonntag bei den amerikanischen Fox News auf und machte öffentlich, dass er auch vor einer harten Linie nicht zurückschrecke und Kürzungen bei der Mitarbeiterzahl vornehmen werde, falls die Leaks nicht aufhörten: 

Ich denke es ist gegenüber dem Präsidenten, den USA oder den Amerikanern gegenüber nicht fair. Ich werde nicht in der Lage sein, die Leaks in den Regierungsbehörden aufzuhalten (...), aber etwas geht im Weißen Haus vor sich, dass dem Präsidenten missfällt und wir werden dies ändern."

Mehr lesen: Sprecher des Weißen Hauses Sean Spicer tritt zurück

Anthony Scaramucci nahm den Platz des ehemaligen Pressesekretärs Sean Spicer ein, der letzte Woche kündigte, nachdem Scaramucci zum neuen Kommunikationsdirektor ernannt worden war. Auf eine Frage des Moderators hin, wer denn gehen müsste, sagte er, dass all diejenigen, die dem Protokoll Folge leisten, bleiben können. In einem Interview mit den CBS-Nachrichten wurde Scaramucci expliziter: 

Die (Mitarbeiter) werden gefeuert. Ich werde dies sehr, sehr deutlich machen."

Scaramucci ist ein langjähriger Unterstützer Trumps und Begründer der Investitionsfirma Sky Bridge Capital. Er gilt als ein wichtiger finanzieller Förderer der Republikaner. Während der Wahlkampagne war Scaramucci Trumps Berater.

ForumVostok