Live-Updates: Ex-FBI-Chef Comey sagt vor dem US-Senat aus

Live-Updates: Ex-FBI-Chef Comey sagt vor dem US-Senat aus
Am Donnerstag wird der ehemalige FBI-Chef James Comey vor dem US-Senat Rede und Antwort stehen. Die zentrale Frage, die im Raum steht: Hat Präsident Trump versucht, Einfluss auf FBI-Ermittlungen zu nehmen?
Mit großer Spannung wird die Aussage des ehemaligen FBI-Chefs James Comey vor dem Geheimdienstausschuss des US-Senats erwartet. Er steht bei seiner Aussage unter Eid. Comeys Worte könnten erhebliche Auswirkungen auf die Präsidentschaft von Donald Trump haben und zu einem Amtsenthebungsverfahren führen. RT Deutsch berichtet über die Anhörung in einem Live-Ticker.

  • 18:43 Uhr

    Die öffentliche Anhörung von James Comey ist beendet. Hinter verschlossenen Türen soll die Befragung des ehemaligen FBI-Direktors weitergehen. 

  • 18:40 Uhr

    Der öffentliche Teil der Anhörung von James Comey nimmt gleich ihr Ende. Aus der Twitter-Community kommen immer mehr Tweets, die die mangelnde Brisanz seiner Aussagen aufs Korn nehmen. War alles nur ein Medienhype?

    Auch wenn Comeys Anhörung für ein Amtsenthebungsverfahren des Präsidenten kaum was hergibt, machen deutsche Medien daraus eine große Story. Comey habe "schwere Geschütze" gegen Trump aufgefahren:

  • 18:06 Uhr

    Der Ex-FBI-Direktor übt sich auch in Medienschelte: "Viele Medienberichte über Russland, die angeblich auf Geheimdienstinformationen basieren, sind schlicht und einfach falsch". Auf die Frage, ob ein Bericht der New York Times über regelmäßige Kontakte zwischen Trumps Mitarbeitern und russischen Agenten "fast vollständig falsch" sei, antwortete Comey: "Ja."

  • 18:05 Uhr

    Comey will die Frage, ob er den Eindruck habe, dass Trump mit Russland konspiriert habe („colluded with Russia“), nicht im öffentlichen Teil der Anhörung beantworten.  Ab 19:00 Uhr wird seine Befragung hinter verschlossenen Türen fortgeführt.

  • 17:57 Uhr

    Trump hatte Andeutungen gemacht, das Gespräch vom 6. Januar mitgeschnitten zu haben. Comey sagte dazu, er habe kein Problem damit, sollte es stimmen. Wenn es eine Aufzeichnung gibt, dann solle Trump sie veröffentlichen. 

  • 17:55 Uhr

    Niemand aus der Regierung, weder aus dem Justizministerium oder den Sicherheitsdiensten, habe ihn jemals aufgefordert, die Ermittlungen gegen Flynn einzustellen, erklärt Comey. Seine Interpretation, wonach Trump ihn mit der einmaligen Aussage „I hope you let it go“ zur Einstellung der Ermittlungen drängen wollte, bewegt sich damit auf dünnem Eis. Hätte die Trump-Regierung wirklich die Einstellung durchsetzen wollen, hätte sie wohl mehr Hebel in Bewegung gesetzt und sich entsprechend klar geäußert.

  • 17:48 Uhr

    Comey sagt, eine Einstellung der Ermittlungen gegen Flynn hätte die Gesamtermittlungen zur russischen Einflussnahme nicht beeinträchtigt.

  • 17:38 Uhr

    Donald Trump Junior  - siehe Eintrag um 17:34 Uhr - bezieht sich auf die Aussage von Comey, der vermittels eines Freundes seine Trump-Gesprächsprotokolle an die Presse weitergereicht hatte. Comey rechtfertigt sich damit, dass es sich um persönliche Aufzeichnungen gehandelt habe und nicht um amtliche Dokumente seiner Behörde. Die Memos hätten daher keiner Geheimhaltung unterlegen.  

  • 17:34 Uhr

    Im Vorfeld der Anhörung wurde auch mit Spannung erwartet, ob der Präsident noch während der Sitzung über Twitter auf Comey reagieren würde. Bislang hat sich Trump zurückgehalten - nicht jedoch sein Sohn, der die Anhörung laufend auf Twitter kommentiert.

  • 17:31 Uhr

    Bei seinen Gesprächen mit Trump habe der Präsident nie darüber gesprochen, wie eine Einflussnahme Russlands künftig zu verhindern sei. Er wisse aber nicht, ob Trump das Thema mit seinen Sicherheitsberatern besprochen hat, antwortete Comey auf die Frage, ob er den Eindruck habe, dass Trump die „feindlichen Aktivitäten“ Moskaus ernst genommen hat.

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