Trump preist die Helden der USA am Memorial Day

Trump preist die Helden der USA am Memorial Day
US-Präsident Donald Trump bei der Kranzniederlegung anlässlich des "Memorial Day" auf dem Nationalfriedhof von Arlington, USA, 29. Mai 2017.
Heute begehen die USA den "Memorial Day" im Gedenken an die Gefallenen Amerikaner. Trump sprach von den "Helden" und "Engeln Gottes" und hob einen jungen Helden hervor, der in Afghanistan Opfer einer Bombe wurde.

Der "Memorial Day" wird jedes Jahr im letzten Montag im Mai begangen und dient dem Gedenken an die Gefallenen US-Amerikaner. Was ursprünglich nur dem Gedenken an die Soldaten zelebriert wurde, wurde auf alle US-Amerikaner ausgeweitet. An diesem "Memorial Day" war es an Trump eine Ansprache auf dem Nationalfriedhof Arlington abzuhalten. 

Dem Protokoll entsprechend beging Trump das Gedenken mit einer Kranzniederlegung, so wie seine Vorgänger. In seiner Rede sprach Trump von "Helden". Anwesend waren auch der Vizepräsident Mike Pence und der Verteidigungsminister James Mattis. Diejenigen, die im Dienst der USA gefallen seien bezeichnete er als "Engel, die von Gott gesandt" wurden. Er wies alle Amerikaner an, denjenigen in die Augen zu sehen, die "einen Liebsten im Militär verloren haben" und ihnen für ihr "Opfer" zu danken. 

Papst Franziskus empfängt Donald Trump während einer Privataudienz im Vatikan. Während seines Wahlkampfes hatte es zwischen dem Papst und Trump einen verbalen Schlagabtausch gegeben. Vatikanstadt, 24. Mai 2017.

Einen "Helden" des Afghanistan-Kriegs nannte Trump namentlich, Robert Kelly, der mit 29 Jahren durch eine Bombe in der Provinz Helmand getötet wurde. Eine Provinz, die bis heute als uneinnehmbar gilt. Hier herrschen die Taliban und finanzieren ihren Krieg durch den Anbau von Heroin. Im April hatte Trump die "Mutter aller Bomben" (Typ GBU-43/B Massive Ordnance Air Blast Bomb (MOAB)) über Afghanistan abgeworfen, um eine Stellung der Terrormiliz "Islamischer Staat" anzugreifen. 

Er schloss seine Rede mit der Würdigung der "Unbekannten Soldaten" ab. 

Wir wissen nicht, woher sie kamen, wen sie hinterließen, oder was sie sich erhofften, aber wir wissen, was sie getan haben. Sie kämpften und starben in einem großen, noblen Akt der Loyalität und der Liebe zu ihren Familien und ihrem Land. 

Es waren Trumps erste öffentliche Worte, nach Rückkehr von seiner Auslandsreise.