Trump pocht auf Recht zur Weitergabe von Informationen an Russland aus humanitären Gründen

Trump pocht auf Recht zur Weitergabe von Informationen an Russland aus humanitären Gründen
Donald Trump pocht auf sein Recht auf Weitergabe von geheimen Informationen an Russland
Am Dienstag hat der US-Präsident Donald Trump zwei Tweets gepostet. In diesen pochte er auf sein "volles Recht", als Präsident Informationsaustausch mit russischen Regierungsvertretern zu pflegen. Es ging konkret um einen geplanten IS-Terroranschlag. Damit erwiderte der Staatschef einen Artikel der Washington Post, der Trump der Weitergabe sensiblen Materials beschuldigte.

"Als Präsident wollte ich Informationen mit Russland teilen [bei einem öffentlich anberaumten Treffen im Weißen Haus], wozu ich absolut befugt bin", schrieb das US-Staatsoberhaupt.

"Fakten in Bezug auf Terror und Flugsicherheit. Aus humanitären Gründen. Außerdem will ich Russland dazu bewegen, seinen Kampf gegen den IS und den Terrorismus stark voranzutreiben", fügte Trump hinzu.

Zuvor hatte die Washington Post unter Berufung auf anonyme Quellen Trump der Preisgabe hochvertraulichen Geheimdienstmaterials im Gespräch mit Russlands Außenminister Sergej Lawrow und dem russischen Botschafter in den USA beschuldigt. Es handele sich um Informationen eines Geheimdienstes eines mit den USA befreundeten Landes über einen Anschlagsplan der Terrormiliz "Islamischer Staat".

Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, nahm auf ihre eigene Weise Stellung zu dem Vorfall. In ihrem Statement auf Facebook empfahl sie, US-amerikanische Zeitungen nicht zu lesen, weil diese in letzterer Zeit nicht nur bloß schädlich, sondern gar "gefährlich" geworden sind.

"Leute, lest ihr wieder diese amerikanischen Zeitungen? Ihr braucht sie nicht zu lesen. Man kann sie auch für etwas anderes nutzen", schrieb sie.

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