Geheimdienstanhörung im US-Kongress: Keine Beweise für Wahlmanipulation russischer Geheimdienste

Geheimdienstanhörung im US-Kongress: Keine Beweise für Wahlmanipulation russischer Geheimdienste
FBI-Chef James Comey Jr (l) und NSA-Direktor Mike Rogers.
Die Chefs der US-Geheimdienste haben in einer Kongress-Anhörung am Montag ausgesagt, dass sie keine Beweise für Manipulation der US-Wahlen durch russische Geheimdienste gefunden haben. Die Ermittlungen würden noch andauern. RT Deutsch begleitet die Anhörung per Live-Ticker.

18:30: Die Sowjetuntion und Russland hätten "über Jahrzehnte" versucht die US-Wahlen zu beeinflussen, erklärt FBI-Chef Comey auf eine Nachfrage des republikanischen Kongressabgeordneten Brad Wenstrup.

18:15 FBI-Chef Comey zur Rolle Russlands in den USA: "Die Russen brachten Chaos, Spaltung und Zwietracht in unser fantastisches Land"

17:57 FBI-Chef Comey über angebliche russische Hackerkampagne: "Sie werden wieder kommen." Auch heute konnten die Geheimdienste keine Beweise für die angebliche Beeinflussungsversuche Russlands auf die demokratischen Prozesse in den Vereinigten Staaten darlegen. 

17:55

17:50 US-Abgeordnete Jackie Speier: Putin ist wie eine Tarantula, die ein Netz spinnt.

17:45 

17:40 Der NSA-Chef sagt, dass die Krim im Bereich der essentiellen nationalen Interessen Russlands liegt.

17:30

17:20 FBI-Direktor Comey antwortet auf viele Fragen der US-Kongressabgeordneten zu den angeblichen Verbindungen von Michael Flynn mit der russischen und türkischen Regierung mit "Das kann ich nicht kommentieren."

17:10 NSA-Chef Rogers zufolge ist dem NSA seit einigen Jahren bewusst, dass es Verbindungen zwischen dem Medienunternehmen RT und dem russischen Staat gibt. 

17:05 

17:00 Comey: "Putin hasste Clinton so sehr, dass er Trump bevorzugte."

17:00 Die Chefs der Geheimdienste stimmen immer noch mit ihrer Einschätzung aus Januar dieses Jahres überein, demnach Russland angeblich die US-Demokratie "untergraben" und "verleumden" würde.

16:40 Der FBI-Chef sagt aus, dass russische Geheimdienste keine direkten Kontakte zu WikiLeaks hatten. 

16:35 Comey weigert sich, Fragen von dem demokratischen Kongressmitglied Schiff zu einer Verschwörungstheorie über Roger Stone, WikiLeaks und Guccifer 2.0 zu beantworten.

16:15 FBI-Direktor Comey zufolge untersucht sein Geheimdienst, ob US-Bürger bei den angeblichen Cyberangriffen gegen die Demokratische Partei seitens russischer Geheimdienste beteiligt waren. Die Beobachtung des Trump-Wahlkampfteams habe in er zweiten Julihälfte des letzten Jahres begonnen.

16:15 Den US-Geheimdiensten zufolge gab es keine Versuche ausländischer Geheimdienste, die Parteizentrale der Republikanischen Partei oder das Team von dem damaligen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump zu hacken.

16:10 Rogers zufolge haben die Snowden-Leaks, die zeigten, dass US-Geheimdienste die Bundeskanzlerin Angela Merkel abgehört hatten, die Beziehungen zwischen den USA und Deutschland geschädigt.

16:10 NSA-Chef Rogers bestreitet, dass die Obama-Regierung die britischen Geheimdienste damit beauftragt hatte, Trump zu überwachen.

16:05 Comey erklärt erneut, dass er keine Informationen zu einer mutmaßlichen Abhörung von Trump hat.

16:00 FBI-Direktor Comey sagt, dass er die Aussagen von dem derzeitigen US-Präsidenten Donald Trump, demnach er von seinem Vorgänger abgehört wurde, nicht bestätigen kann.

15:40 "Wenn ich Zeit dafür verwenden würde, mir über Medienberichte ohne Quellenangaben Sorgen zu machen, würde ich es nie schaffen, zu arbeiten", sagt Rogers, auf die Frage eines US-Kongressabgeordneten zu Medien-Leaks.

15:35 Die Vorsitzenden der Geheimdienste der Vereinigten Staaten verneinen die Frage, ob es Beweismaterial dafür gibt, dass russische Geheimdienste die Stimmenauszählung bei den US-Wahlen im November letzten Jahres gehackt haben. 

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