Trump zur CIA: Die Medien sind unehrlich und wollen einen Keil zwischen uns treiben

Trump zur CIA: Die Medien sind unehrlich und wollen einen Keil zwischen uns treiben
Der neue Präsident der Vereinigten Staaten Donald Trump hat Medienberichte zurückgewiesen, wonach er im Clinch mit dem Auslandsgeheimdienst CIA liegt. Bei seinem ersten Arbeitsbesuch stattete Trump am Samstag der CIA-Zentrale in Langley einen Besuch ab. Dem CIA versprach er seine vollste Unterstützung.

Präsident Donald Trump wehrte sich gegen Vorwürfe, dass sein Verhältnis zur einflussreichen „Intelligence Community“, ein Zusammenschluss von 17 US-amerikanischen Geheimdiensten, gestört ist. Am ersten vollen Tag im Amt besuchte der neue Präsident die CIA im Bundesstaat Virginia und dankte den Mitarbeitern für ihre Arbeit und bemühte sich um eine Aussöhnung. In seiner Rede sagte er:

„Der Grund, warum ihr mein erster Arbeitsstopp seid, ist, wie ihr wisst, dass ich einen laufenden Krieg mit den Medien habe. Sie gehören zu den unehrlichsten Wesen der Erde. Sie sagen, ich hätte eine Fehde mit der Geheimdienstgemeinschaft. Der Grund, warum ihr mein erster Halt seid, ist genau das Gegenteil.“

 „Ich stehe sehr hinter euch“, beteuerte Trump CIA-Beamten in Langley.

Bundeskanzlerin Merkel:

Trump fuhr mit Beispielen der „unehrlichen Medien“ fort und behauptete, dass jene Medien die Teilnahmezahlen bei seiner Amtseinweihung unter Bezugnahme von zu niedrigen Einschätzungen verfälschten und Bilder einer leeren Besucherkulisse aus Washington veröffentlichten, um ihm zu schaden.

Der neue US-Präsident bemerkte, dass das Magazin „Time“ einen falschen Bericht herausbrachte, wonach er die Büste des Baptistenpastors und Bürgerrechtlers Martin Luther King aus dem Präsidentenbüro verbannte. Tatsächlich sei die Fotoaufnahme vom Oval Office nur aus einem Winkel gemacht worden, aus der die Büste nicht erfasst wurde.

Trump äußerte gegenüber dem CIA, dass großen Respekt für den Nachrichtendienst hat und glaubt, dass der Geheimdienst „zu den wichtigsten Akteuren im Land gehört, um die USA wieder sicher zu machen“. Er betonte:

„Es gibt niemanden, der sich stärker mit der Intelligence Community und der CIA verbunden fühlt als Donald Trump.“

Er habe nichts als Lob für den Geheimdienst übrig, die ihre große Bedeutung fortwährend beweise. Der Rede von Trump in Langley wohnten 400 Geheimdienstoffiziere bei. Trump fuhr in diesem Zusammenhang fort und sagte:

„Ich liebe euch und respektiere euch. Wir werden wieder gemeinsam gewinnen.“

Russischer Bär und Trump - geht das gut? Eisbär Felix im Zoo von Krasnoyarsk freut sich jedenfalls.

Trumps überschwänglich positiven Kommentare an die Adresse der CIA kommen zu einer Zeit, in der sich der Präsident weigert, Geheimdienstberichte über vermeintliche russische Einmischungen in seinen Wahlkampf zu akzeptieren.

Noch vergangene Woche brandmarkte Trump den scheidenden CIA-Chef John Brennan als „den Urheber gefälschter Nachrichten“. Zuvor kritisierte Brennan das neue Staatsoberhaupt der USA für die häufige Nutzung des Micro-Bloggingdienstes Twitter und mahnte ihn, die „Bedrohung“ zu akzeptieren, die von Russland ausgeht.

Trump vermutet, dass der CIA-Direktor ein umstrittenes Geheimdienstdossier an Medien „leakte“. Das Dossier unterstellt, dass Russland kompromittierende Informationen über die finanziellen und persönlichen Aktivitäten von Trump gesammelt hätte.