Live-Update 08:50: Neuer US-Präsident Donald Trump hält Siegesrede

Live-Update 08:50: Neuer US-Präsident Donald Trump hält Siegesrede
Heute finden die lang erwarteten Wahlen in den USA statt. RT Deutsch informiert über die aktuellen Entwicklungen und internationale Debatten.

08:50: Trump spricht im Hilton Midtown New York auf der Wahlparty der Republikaner zu seinen Anhängern.

Für unsere Leser mit Englisch-Kenntnissen anbei die RT-Live-Sendung von der Siegesrede des neuen Präsidenten der USA, Donald Trump:

08:35: Der 45. Präsident der USA ist Donald Trump. Er führt die Wahlen mit 276 der 270 nötigen Stimmen an. Zuvor gewann er den Bundesstaat Wisconsin und Pennsylvania.

08:05: Die demokratische Präsidentschaftskandidatein Hillary Clinton hat den Leiter ihrer Wahlkampagne John Podesta vorgeschickt, um sich den versammelten demokratischen Wahlunterstützern in New York zu stellen. Sie selbst trat nicht auf. Ihr Lager kommen Durchhalteparolen. Podesta teilte der Menschenmenge mit:

"Es wird noch gezählt und jede Stimme zählt. Alle sollten nach Hause gehen. Jeder sollte seinen Schlaf nachholen. Morgen werden wir mehr sagen können."

07:30: Donald Trump baut seine Führung aus. Er führt mit 55.825 Stimmen mehr die Wahl in Pennsylvania an. 97 Prozent der Stimmen im Bundesstaat wurden ausgezählt.

07:00: Der Goldpreis treibt angesichts des sich anbahnenden Sieges von Donald Trump in die Höhe. In Asien stieg die Feinunze um 5,4 Prozent auf 1.211 Euro. An den internationalen Finanzbörsen macht sich eine Welle der Furcht breit. Einer der wichtigsten Aktienindizes Asiens, Nikkei, verlor über fünf Prozent. Der Nikkei stürzte auf 16.270 Punkte ab.

Für unsere Leser mit Englisch-Kenntnissen anbei die RT-Live-Sendung von den Präsidentschaftswahlen aus den USA:

06:30: Hillary Clinton wurde zur Gewinnerin in Nevada ernannt. Sie gewann damit sechs Wahlmänner. Sie hat 215 Wahlmänner hinter sich, während Trump mit 29 Stimmen führt (244).

Clinton gewinnt 215 Stimmen. Trump vereint 244 Stimmen.

Unterdessen macht sich unter Clinton-Befürwortern über den noch möglichen Erfolg ihrer Kandidatin Skepsis breit. Die ABC-Journalistin Liz Kreutz schrieb auf Twitter unter Berufung auf einen Clinton-Gönner:

"Vernichtend geschlagen. Er [Trump] ist Präsident."

06:15: Trump muss nur noch Michigan und Wisconsin gewinnen, um Präsident zu werden, berichtet der Focus. Alle Indikatoren weisen auf einen Sieg des Republikaners in diesen Bundesstaaten hin. Alternativ könnte Trump auch auf Siege in Pennsylvania oder Arizona setzen. Die Entscheidung über den Sieger dürfte schon in Kürze fallen.

06:08: Trump braucht nur noch 16 Wahlmänner, um Präsident der Vereinigten Staaten zu werden, titelt der US-Fernsehsender FOX NEWS.

06:00: Einem Bericht des CNN zufolge konnte sich Clinton wichtige Stimmen in Washington sichern. Trump hingegen überzeugte 16 Wahlmänner des Bundesstaates Georgia.

Der Live-Ticker der "New York Times" gibt Trump unterdessen eine Siegchance von mehr als 95 Prozent.

05:30:  Donald Trump wähnt sich seinem Sieg zum Präsidenten ganz nahe. In den wichtigen sogenannten Swing States, Florida als auch North Carolina, fuhr er gegen Hillary Clinton, die wie erwartet Kalifornien gewinnen konnte, einen entscheidenden Sieg ein.

Der republikanische Kandidat Trump rückt den notwendigen 270 Stimmen mit 244 eigenen Stimmen für den Sieg immer näher. Clinton liegt bei 209 Stimmen und wirkt abgehängt.

04:56: Laut New York Times wird Donald Trump gegenwärtig mit einer Wahrscheinlichkeit von 94 Prozent die Wahlen gewinnen. Allerdings wird es bis zu einem unumkehrbaren Ergebnis noch mindestens zwei Stunden dauern. 

Aktuell stehen 168 Wählmänner der Republikaner nur 109 für Hillary Clinton gegenüber. Auch bei absoluten Stimmen liegt er mit 2,5 Millionen vorne. Dies ist aber nur das offizielle Ergebnis.

Laut Washington Post ist ein Sieg von Trump in Florida sicher. Der Staat hat 29 Wahlmännerstimmen. Damit verfügt Trump tatsächlich über 196 Wahlmännerstimmen. Ihm fehlen nur noch 74 Stimmen zum Sieg.

Trotzdem kann Hillary Clinton die Wahl theoretisch noch gewinnen. Gegenwärtig hat sie mindestens 131 Stimmen sicher. Bis zu 55 wird sie allein für Kalifornien bekommen. 

04:31: NBC behauptet, dass Ohio mit 18 Wahlmännern an Donald Trump "fällt". In der nächsten Stunde kommen die entscheidenden Ergebnisse einer Wahlnacht, die länger dauert, als die meisten erwarteten. Laut NYT stimmen nun 150 Wahlmänner für Trump und 109 für Clinton.

04:20: Monatelang haben sie Realitätsverweigerung gespielt, am 9. November um 4 Uhr MEZ beginnt der Mainstream zu akzeptieren, dass Donald Trump der nächste Präsident der USA werden kann. Auch die FAZ hat die Schreib-Roboter abgeschaltet:

Donald Trump hat mittlerweile eine echte Chance, die Wahl zu gewinnen. Florida scheint er so gut wie gewonnen zu haben, auch in Ohio hat Trump einen deutlichen Vorsprung. Hier sind aber erst die Hälfte der Stimmen ausgezählt. Vorhersagen in Michigan und Wisconsin, die Obama 2008 und 2012 gewann, sehen Trump vorne. Im wichtigen Swing-State Virginia liegt Trump hauchdünn hinten. Die Luft wird dünner für Hillary Clinton.

04:00: Diese Staaten werden entscheiden, wer demnächst ins Weiße Haus einzieht. Ab 4 Uhr starten fünf weitere Bundesstaaten ihre Auszählungen.

03:51: Stev Drews sendet noch ein letztes Mal live aus dem Comedy-Cafe in der Rosenecker Straße in Berlin - über unsere Facebook-Seite ...

03:44: Die Chefin beginnt unterdessen schon ihr Team zu trösten. Dass dies kein großartiger Sieg mehr wird, steht jetzt schon fest.

03:39: Langsam breiten sich ernste Gesichter im Lager der Demokraten aus. Vor dem Haus von Donald Trump sind schwer bewaffnete Polizisten in Stellung gegangen. An der Westküste fallen den Demokraten sicher noch die meisten der 55 Wahlmänner in Kalifornien zu - aber Clintons Parteistrategen müssen jetzt wirklich rechnen. 

Erste Tränen bei den Demokraten: Unklar, ob Marvin DeLeon einfach überwältigt ist, oder sich mehr für Hillary Clinton erhofft hat, Jacob K. Javits Convention Center in New York.

03:20: Die Kandidaten der unabhängigen "Dritten" scheinen in Florida signifikant Stimmen geholt zu haben. Dort hatte Ralph Nader bei der Wahl im Jahr 2000 den Demokraten die entscheidenden Stimmen im Kampf zwischen zwischen George W. Bush und Al Gore abgenommen.

03:11: Und es gibt neue Zahlen: Laut Übersicht aus der New York Times hat Donald Trump 18 Millionen Stimmen und 130 Wahlmänner, Hillary Clinton liegt aktuell bei 16,5 Millionen Stimmen und 97 Wahlmännern. Die Auszählung überschreitet langsam die Landesmitte und alle schauen nach Florida.

02:59: Gleich sendet Stev Drews wieder live aus dem Comedy-Cafe in der Rosenecker Straße in Berlin - über unsere Facebook-Seite ...

02:54: Und die anderen Abstimmungen? Die Republikaner haben die Mehrheit im Abgeordnetenhaus so gut wie sicher, sagen NBC und ABC. Die New York Times meint, es sei "unwahrscheinlich", dass die Demokraten die Mehrheit im Senat erreichen.

02:45: Wie auch immer Google diese Zahlen erfasst: Unterstützung von höherer Seite hat Trump demnach vorzuweisen...

02:37: Aktuell liegt Donald Trump bei der Verteilung der Wahlmänner laut New York Times wieder deutlich vorne: 60 zu 44 für den Republikanischen Kandidaten. 

02:24: Plötzlich hat sich der Ton bei Journalisten und Analysten völlig verändert. Bis vor wenigen Stunden galt es als selbstverständlicher Konsens, dass Hillary Clinton die Wahl natürlich gewinnen wird. Nun gehen alle Beiträge von einem "sehr knappen" Rennen aus.

Die wichtigsten US-Nachrichtensendungen fiebern jedem neu ausgezählten Staat entgegen: Pennsylvania geht mit großen Vorsprung an Trump (81 Prozent), Ohio knapp an Clinton (51 Prozent).  

02:11: Auch in North Carolina scheint die Demokratin laut CNN vorne zu liegen. Aktuell beträgt die Verteilung der Wahlmänner 44 für Clinton und 40 für Trump. CNN sprich von einem "engen Kampf in den Schlüsselstaaten". 

02:05: In Florida zeichnet sich nach 75 Prozent der ausgezählten Stimmen ein knappes Ergebnis ab. CNN spricht aktuell von 49,1 für Clinton und 48 Prozent für Trump. Die Nachrichtenagentur AP meldet auf der Grundlage von Umfragen, dass Clinton die bevölkerungsreichen Staaten Massachusetts, Maryland, New Jersey, Delaware und District of Columbia gewinnt.

01:52: Die Kommentatoren bei CNN machen jedenfalls einen ratlosen Eindruck:

01:47: Genau um 2:00 wird Stev Drews wieder aus dem Comedy-Cafe in der Rosenecker Straße in Berlin berichten - Live über unsere Facebook-Seite ... Vielleicht bekommt er erste Kommentare zu dem überraschenden Auftakt von Donald Trump?

01:15: Jetzt wird es schon ernster: In Florida liegt Donald Trump mit 58,5 Prozent nach den ersten Ergebnissen deutlich vor Hillary Clinton mit 30,2 Prozent, sagt die New York Times. In Georgia, South Carolina und Virginia scheinen die Resultate hingegen "knapp" zu sein.

01:07: Die Wahllokale in Georgia, South Carolina, Vermont, Indiana, Kentucky und Virginia haben nun geschlossen. Auch in Teilen von New Hampshire sowie in Florida endete für Wähler um 01.00 Uhr die Möglichkeit, ihre Stimme abzugeben. Bisher sagen die Prognosen Hillary Clinton nur in Vermont einen Sieg voraus - allerdings sind auch erst 1 Prozent der Stimmen ausgezählt.

00:34: Laut CNN sieht es in Indiana und Kentucky ganz schlecht für Clinton aus. In Indiana 69,3 Prozent für Trump und 27,5 Prozent für Clinton. In Kentucky 72,7 Prozent für Trump, 24,6 für Clinton. Auch in New Hampshire scheinen die Republikaner deutlich vorne zu liegen (52,5 gegen 41 Clinton).

00:27: Jetzt geht übrigens unsere Live-Übertragung vom Time Square los...

00:18: Langsam kommen die ersten Ergebnisse aus Staaten, die zuerst gewählt haben, etwa Florida. So scheint Barack Obama seinen Sitz im Senat erfolgreich verteidigt zu haben. Diese Ergebnisse sagen aber noch lange nichts über das endgültige Resultat.

00:08: Probleme gibt es nicht nur mit Wahlcomputern. In Florida befragte CBS News die Wähler. Das wichtigste Thema für die Wähler sind demnach wirtschaftliche Probleme. In North Carolina, Ohio und Florida sind jeweils ein Viertel der Wähler "wütend auf die Regierung". Landesweit geben ganze 61 Prozent an, dass sich "das Land in die falsche Richtung" entwickelt.

00:00: Das ist deutlich: In zahlreichen Bundesstaaten gibt es Schwierigkeiten mit den Wahlcomputern.

"Die Behörden von Utah berichten über Probleme mit Wahlmaschinen im ganzen Land", twittert Donald Trump

Im Bezirk Washington County sind angeblich drei Viertel - 75 Prozent - der Wahlmaschinen kaputt.

23:45: Stev Drews berichtet gleich mit einem neuen Live über unsere Facebook-Seite von der Wahlparty im Comedy-Cafe in der Rosenecker Straße in Berlin .... Ob er schon die Wahlergebnisse kennt?

23:38: Der ehemalige Präsident George W. Bush und seine Frau Laura Bush lehnen es ab, für einen der beiden Kandidaten zu stimmen. Das berichtet die New York Times. Es handelt sich bei dem Präsidentenpaar jedoch nicht um Nicht-Wähler: Bei der Abstimmung über die Senatoren stimmten sie angeblich für den republikanischen Kandidaten in Texas.

23:28: Und so kann es gehen... Eine Person versucht am Wahlcomputer Trump zu wählen und landet immer wieder bei Hillary Clinton. Guter alter Wahlzettel... 

23:14: Der Stand: In den USA dürfen die Wähler den Präsidenten nicht direkt wählen. Sie bestimmen "Wahlmänner". Wer 270 Wahlmänner auf sich vereinen kann, wird der nächste Präsident in den Vereinigten Staaten. Hillary Clinton liegt laut Datenanbieter RCP mit 203 Stimmen vorne, Donald Trump hat angeblich 164 Stimmen sicher. Es fehlen also noch 171 offene Stimmen - darum geht es in den nächsten Stunden.

23:07: Stev Drews berichtet live über unsere Facebook-Seite von der Wahlparty im Comedy-Cafe in der Rosenecker Straße in Berlin ....

23:02: "Das gesamte Registrierungsverfahren ist darauf angelegt, die Leute davon abzuhalten, sich zu beteiligen - es ist Amerikas Erbe der Unterdrückung." The Intercept veröffentlicht eine kritische Reportage zum Wahlsystem aus Georgia.

22:55: Wähler berichteten über lange Warteschlangen, Fehler bei den Wahlcomputern und einzelne Fälle von Belästigung bei Wahllokalen durch die gegnerischen Parteien.

Bürgerrechtsgruppen sagten, dass sie Beschwerden über einschüchterndes Verhalten an Wahllokalen in Pennsylvania und Florida dokumentiert haben.

Ein Mitglied der Bürgerrechtsunion ACLU beobachtet den Wahlgang in der Desert Pines High School in Las Vegas, Nevada.

22:43: Unglaubliche News! Die Wall Street setzt auf Hillary Clinton melden Reuters und das Wall Street Journal. Nachdem die Umfragen einen Vorsprung für Clinton verkündeten, stiegen angeblich die Investitionen.

22:18: Auch Bernie Sanders hat inzwischen seine Stimme abgegeben und dabei noch ein bisschen Wahlkampf betrieben. "Es ist ein besonderer Tag", so der Senator aus Vermont, nachdem er in seiner Heimatstadt Burlington seine Stimme für Hillary Clinton abgegeben hatte.

Nach der Stimmabgabe wolle er mit seiner Frau noch ein bisschen "in der Gegend herumfahren und Zeit totschlagen". Er hoffe auf "eine sehr große Wahlbeteiligung", so Sanders. Kurz vor seinem Ausscheiden hatten Umfragen ihm bessere Chancen gegen Donald Trump attestiert als Hillary Clinton.

21:56: Gleich startet unser Reporter Steve Drew einen Live-Bericht über unsere Facebook-Seite von der Wahlparty im Comedy-Cafe in der Rosenecker Straße in Berlin ....

21:48: Der zuständige Richter hat die Klage des Trump-Lagers in Nevada zurückgewiesen, berichtet RT International.

21:32: Die guten alten Wahlcomputer in den USA... The Guardian berichtet, dass in Pittsburgh Stimmen für die Republikaner den Demokraten zugeschrieben wurden. Das sagt auch die Trump-Kampagne. Bei einer Stichprobe wurden "fünf oder sechs" Wahlcomputern festgestellt, die nicht richtig funktionieren. 

21:16: Wir haben jetzt die dritte Live-Übertragung online. In New York treffen sich die Menschen auf dem Time Square und warten auf die Ergebnisse. Bis die Übertragung läuft, dauert es allerdings noch - siehe Countdown.

21:03: Die Kampagne von Donald Trump kritisiert den Wahlablauf und reichte bereits Klage gegen die Durchführung in Nevada ein. Dort sei angeblich nicht korrekt mit den Frühwählerlisten umgegangen worden. Die New York Times berichtet, dass noch niemals so viele Frühwähler angetreten seien wie in diesem 58. Wahlgang. Sie vermutet dahinter eine "Strategie der Parteien".

Außerdem häufen sich die Berichte von beschädigten Wahlcomputern. Bei seiner Stimmabgabe hatte er bereits die Medien kritisiert, dass sie seiner Ansicht nach tendenziöse Befragungen und Tendenzen veröffentlichen.

20:56: Kleiner Eindruck von den Wahlen in der Robert E. Lake Grundschule in Las Vegas, Nevada.

20:49: Aus mehreren "strategischen wichtigen" Bundesstaaten treffen Berichte ein, dass Aktivisten der Demokratischen Partei potentielle Wähler anrufen und zur "richtigen Stimmabgabe" bewegen wollen. Dafür scheint es regelrechte "Scripte" zu geben, ähnlich wie Dienstanweisungen bei Mitarbeitern in Call-Centern.

In der Anleitung heißt es:

Sie müssen nicht alle Fakten und Zahlen über die Kampagne kennen. Es reicht die Begeisterung dafür, möglichst viele Clinton-Unterstützer zu motivieren. Wenn Sie noch nie telefoniert haben, machen Sie sich keine Sorgen: Es ist einfach.

20:42: Wir berichten heute Live von der Wahlpartys der Republikaner und der Demokraten. Eben ging die Übertragung der Hillary-Party online.

 

20:35: Die FAZ hat inzwischen die Grafik der New York Times, welche wir unten erwähnt hatten, übernommen. Sie zeigt, wann die letzten Wahllokale schließen und wann genügend Stimmen für einen eindeutigen Trend vorhanden sind. Demnach werden zwischen 2 und 4 Uhr Nachts eindeutige Ergebnisse zu erwarten sein.

20:20: In den USA erschien die erste Nachwahlbefragung. Um die Mittagszeit (Ortszeit) befragten Morning Consult/Politico die Wähler nach ihren Präferenzen. Demnach sei der "Wunsch nach einem starken Führer" ein wichtiges Motiv für die Wähler in den USA.

Während vor vier Jahren nur 18 Prozent diesen Faktor als entscheidend betrachteten, sind es nun mit 36 Prozent doppelt so viele. Diese Präferenz zeigte sich unabhängig von der parteipolitischen Affinität:

35 Prozent jener Befragten, die sich als registrierte Demokraten ausgaben, äußerten den Wunsch, eine starke Persönlichkeit an der Staatsspitze zu haben, ebenso wie 34 Prozent der Unabhängigen und 39 Prozent der Republikaner.

Für 29 Prozent der Wähler war wichtig, dass ihr Kandidat eine "Vision für die Zukunft" biete, jeweils 16 Prozent gaben an, ihnen sei am wichtigsten, dass der Kandidat ihre Werte teile. Dies erklärten mit 19 Prozent mehr Republikaner als Demokraten. Zudem solle sich der Kandidat "um Menschen wie sie kümmern" (Demokraten: 20 Prozent, Republikaner: 12 Prozent).

18:22: Seit Tagen spekulieren in den USA die Umfrage-Institute und die Medien darüber, wer am Ende gewinnen wird. In den letzten Tagen hoffen die Parteien auf den 'bandwagon effect':

Der Kandidat oder die Kandidatin, von dem die unentschlossenen Wähler annehmen, der er oder sie gewinnt, bekommt die meisten Stimmen. Unentschlossene wollen angeblich auf der Seite des vermeintlichen Siegers stehen.

Zwar behaupten fast alle US-Medien, es würde einen Vorsprung für Clinton geben. Gleichzeitig fürchten sie, dass es eine "schweigende Mehrheit" gibt, die den Wahlforschern keine richtigen Angaben machen. 

Die New York Times berechnet etwa eine willkürliche "Chance zu gewinnen", um nicht etwa die eigentlichen Stimmen berechnen zu müssen, nach denen das Ergebnis relativ knapp ausfallen könnte.

17:30: Der republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump hat seine Stimme abgegeben. Zusammen mit Frau Melania und Tochter Ivanka stimmten die Familie in der Nähe ihres Wohnorts in Manhattan ab.

16:00: Aus den ersten Bundesstaaten kommen Berichte über defekte Wahlcomputer. In Michigan gibt es Beschwerden von Wählern.

Einige Wähler verließen das Wahllokal ohne ihre Stimme abzugeben. Die später eingetroffene Ersatzmaschine funktionierte.

17:58: Die New York Times zeigt den Wahlablauf in dem riesigen Land auf einer schönen Grafik.  

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