Clintons rechte Hand streichelt Saudi-Arabien

Clintons rechte Hand streichelt Saudi-Arabien
Immer an Hillary Clintons Seite: Huma Abedin, Assistentin mit zweifelhaften Verbindunge.
Hillary Clinton steht für Gleichberechtigung und gleiche Löhne zwischen Männern und Frauen. Wie aber ist es vertretbar, dass ihre rechte Hand - Huma Abedin - und deren Familie Verbindungen zu zweifelhaften Figuren nach Saudi-Arabien unterhalten und einen radikalen Islam vertreten?

von Olga Banach

Hillary Clinton bei einem Wahlkampfauftritt.

Die 40-jährige Huma Abedin ist Hillary Clintons Schatten. Wo Hillary auftaucht, ist sie an ihrer Seite, und wo Hillary nicht sein kann, tritt Huma auf die Bühne. Sie begann an der Seite Hillarys im Jahr 1996 als deren Praktikantin. Seither arbeitete sie in verschiedenen Rollen für Hillary. Heute ist sie die Leiterin von Clintons Präsidentschaftskampagne. Ein ehemaliger Berater Bill Clintons bezeichnete Huma gar als „Mini-Hillary“. 

Geboren in Michigan mit einer pakistanischen Mutter und einem indisch-stämmigen Vater, aufgewachsen im saudi-arabischen Jidda. Dort gründete ihr Vater mit der Hilfe eines Mannes namens Abdullah Omar Nasseef einen muslimischen Think Tank, der sich mit muslimischen Minderheiten im Ausland beschäftigt. Nasseef ist Teil des inneren politischen Kreises Saudi-Arabiens. Ihm werden Verbindungen zu Osama bin Laden, al-Kaida und der muslimischen Bruderschaft nachgesagt. Zu Zeiten als Humas Vater den Think Tank leitete, war Nasseef der Generalsekretär der „Muslim World League“, welche auch als Zugpferd der Verbreitung einer islamistischen Ideologie angesehen wird. 

Nach dem Tod von Humas Vater übernahm ihre Mutter die Führung des Instituts und damit auch die Veröffentlichung des Magazins des Think Tanks, welches in Israel durch die Nähe zur Hamas verboten wurde. Zwischen 1996 und 2008 assistierte Huma bei der Veröffentlichung des Journals. Auch ihr Bruder und ihre jüngere Schwester arbeiten heute an der Veröffentlichung mit. 

Das Magazin steht für einen konservativen und radikalen Islam, jenseits der von Hillary Clinton gepredigten Gleichberechtigung. Das Magazin hat sich öffentlich gegen die Kampagne Clintons gerichtet. Alleinstehende Frauen mit Kindern, homosexuelle Paare - all dies ist dem im Magazin vorgelebten Islam ein Dorn im Auge. Nach den Anschlägen auf das World Trade Center gab dieses sogar den USA die Mitschuld an den Geschehnissen und bezeichnete Amerika als „verdammt“. 

Ohne Unterstützung aus Saudi-Arabien und Katar wäre der terroristische Aufstand in Syrien längst beendet. WikiLeaks beweist nun, dass selbst US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton dieser Aspekt bewusst ist.

Die Rufe der Kongressfrau Michele Bachmann im Jahr 2012 und vier ihrer konservativen Kollegen, dass die Muslimbruderschaft die höchsten Ränge der US-Regierung infiltriert habe, blieben ungehört. Auch der Name Huma Abedin fiel in diesem Zusammenhang in einem öffentlichen Brief an den Kongress: „Huma Abedin hat drei Familienmitglieder - ihr verstorbener Vater, ihre Mutter und ihr Bruder - die mit der Organisation der Muslimbruderschaft eng verbunden sind.“ 

Es ist selten, dass die Presse einen kritischen Blick auf Huma Abedin wirft. Bisher sah man sie, durch die sexuellen Eskapaden ihres Mannes, nur als Opfer. Ihr familiärer Hintergrund wird wenig beleuchtet. Abedin musste als Clintons enge Vertraute und Teil ihrer Kampagne auch in Clintons E-Mail Skandal aussagen. Huma Abedin war bis 2008 in die Veröffentlichung des besagten Magazins involviert. Zu einer Zeit, in der Clinton bereits, an Abedins Seite, als Präsidentin kandidierte. 

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