Ex-CIA-Vize und Clinton-Unterstützer fordert: „Tötet heimlich Russen und Iraner in Syrien!“

Ex-CIA-Vize und Clinton-Unterstützer fordert: „Tötet heimlich Russen und Iraner in Syrien!“
Michael J. Morell, ehemaliger Vize-Chef der CIA und aktueller Unterstützer von Hillary Clinton, hat in einem Fernsehinterview dazu aufgerufen, Russen und Iraner in Syrien zu töten sowie das Präsidentenflugzeug von Assad zu zerstören. Donald Trump bezeichnete er in einem Gastkommentar als „unwissentlichen Agenten“ Putins.
Der Viersterne-General des US Marine Corps, John Allen,

Der Ex-Geheimdienstler schrieb in einem Kommentar für die US-amerikanische Zeitung „New York Times“, dass er bei den Wahlen Clinton unterstützen wird. Sie werde die Vereinigten Staaten erfolgreich führen. Die ehemalige US-Außenministerin habe von Anfang an ein aggressiveres Vorgehen in der Syrien-Krise befürwortet.

Trump dagegen „ist nicht nur für den Job unqualifiziert, sondern er stellt auch eine potentielle Gefahr für unsere nationale Sicherheit dar.“

Trump warf er vor, politische Standpunkte zu vertreten, die „mit russischen, nicht amerikanischen, Interessen“ übereinstimmen:

„Im nachrichtendienstlichen Geschäft würden wir sagen, dass Herr Putin Herrn Trump als unwissentlichen Agenten der Russischen Föderation angeworben hat.“

Morell arbeitete 33 Jahre bei der CIA, zuletzt als stellvertretender Direktor, bevor er im Jahr 2013 dem Strategieberatungsunternehmen „Beacon Global LLC“ als Seniorberater beitrat.

In einem Interview, das auf dem US-amerkanischen Fernsehkanal „PBS“ gezeigt wurde, forderte er einen härteren Umgang mit dem Iran und Russland hinsichtlich des Syrien-Konfliktes.

„Als wir im Irak waren, gaben die Iraner den schiitischen Milizen, die amerikanische Soldaten töteten, Waffen. Sie ließen uns die Zeche zahlen. Wir müssen den Iranern in Syrien die Zeche zahlen lassen. Wir müssen den Russen die Zeche zahlen lassen.“

Auf die Nachfrage des Journalisten, ob dies bedeute, Russen und Iraner zu töten, antwortete er „ja“ und fügte hinzu: „heimlich“.

„Du teilst das nicht der Welt mit. Du stehst nicht im Pentagon und sagst: ‚Wir haben das gemacht‘, aber du stellst sicher, dass die in Moskau und Teheran das wissen.“

Der Weltöffentlichkeit teilte Morell auch mit, dass er den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad „verängstigen“ möchte.

„Ich möchte seine Präsidialgarde verfolgen. Ich möchte seine Büros mitten in der Nacht bomben. Ich möchte sein Präsidentenflugzeug zerstören […]. Ich möchte, dass er denkt, dass wir hinter ihm her sind.“

Er stellte klar, dass er ein Attentat auf Assad aber nicht befürworte. All diese Gewaltphantasien würden nur bezwecken, die syrische Regierung und Russland zu einer „diplomatischen Lösung“ des Konfliktes zu bewegen. Nach einer starken Dosis amerikanischer Bomben- und Raketendiplomatie, versteht sich.

Der Nachrichtenagentur Sputnik zufolge weigerte sich das US-Außenministerium, diese Aussagen zu kommentieren. Es verwies auf eigene „Briefings und die Politik hinsichtlich Syrien“.

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