"Gekaufte Jubler?" - Was der Mainstream von Hillarys Nominierungsparteitag verschwieg und wegschnitt

Komparsen für den DNC: "Für 50 Dollar zu jeder passenden Gelegenheit jubeln..."
Komparsen für den DNC: "Für 50 Dollar zu jeder passenden Gelegenheit jubeln..."
Die Mainstream-Medien (MSM) haben von der glitzernden Inszenierung der Nominierung von Hillary Clinton als Präsidentschaftskandidatin auf dem Demokratischen Parteitag (DNC) das Bild eines glänzenden Sieges und einer überschwenglichen Aufbruchsstimmung vermittelt. Doch ein Blick hinter die Kulissen zeigt ein ganz anderes Bild.

von Rainer Rupp

Zwar mangelte es bei der Veranstaltung nicht an Hollywood Stars und Sternchen und Größen aus der Welt der Pop Musik, die ihre Liedchen trällerten und dann auf dem Podium über Umwelt, Multikulti und Bildung „tiefgründig“ diskutieren durften. Aber die bunte Show, die den „Gläubigen“ zu Hause auf dem Sofa die Botschaft vermitteln sollte, dass nur noch die Auserlesene die USA und die Welt vor dem teuflischen Trump und dem bösen Putin retten kann, war wenig überzeugend.

Schon ein einfacher Kameraschwenk - weg von der Bühne und den jubelnden Klackeuren in den vorderen Teil der Kongresshalle - hätte das sorgfältig gestylte Bild von der Einheit der Demokratischen Partei und der überschäumenden Begeisterung für Hillary jäh entzaubert. Das haben die MSM jedoch tunlichst vermieden.

Dank eines Videos des bekannten Filmemachers, Josh Fox, wissen wir dennoch Bescheid. Fox ist unter anderem Regisseur des Oscar nominierten, Anti-Fracking Dokumentarfilms „Gasland“. Schon am ersten Tag wurde das Video, das Fox auf seine Facebookseite gestellt hat, fast 1,5 Millionen Mal angeklickt. Die Bilder dürften jeden Anhänger Hillarys schockiert haben, denn von den Sitzreihen der hinteren Hälfte der Kongresshalle zeigen sie auf weiten Strecken gähnende Leere.

Dabei wurde das Video laut Fox zum Höhepunkt des Parteitags, der Nominierung Hillarys aufgenommen. Für die meisten Sanders Anhänger war das zu viel des Guten. Auf Grund der von WikiLeaks enthüllten E-Mails der Demokratischen Parteiführung wissen sie inzwischen, dass Hillary nur durch - an kriminellen Betrug grenzende - Manipulationen die Vorwahlen gewonnen hat und sie haben rechtzeitig zum Höhepunkt den Kongresssaal verlassen.

In einem Interview mit der Nachrichtenagentur DailyWire.com sagt Fox in die Kamera: „Das ist erstaunlich, dieser Ort ist leer. Hier links ist niemand. Ich meine den ganzen Saal, sehen Sie sich das an!" Dabei zeigt er sein Video auf seinem Handy. Die Kamera schwenkt und die Abwesenheit von jubelnden Demokraten ist geradezu erdrückend.  Fox fügt dann hinzu: „Das ist keine Wählerbegeisterung... Ich kann meinen Augen nicht glauben. Ich habe noch nie so etwas gesehen. Das findet zum Höhepunkt des Parteitags der Demokraten statt, direkt nach der Nominierung von Hillary Clinton und dieser Ort ist leer, absolut verrückt. Ich bin wie betäubt. Das ist verrückt. Die ganze Delegation von Kalifornien ist so ziemlich weg". Daraus folgert Fox:

"Da kommt etwas sehr Besorgniserregendes auf die Demokraten zu. Es ist Wählerbegeisterung, die Wahlen gewinnt."

Laut einer recht eindeutigen Jobanzeige muss die Parteiführung der Demokraten offensichtlich mit einem „Walk Out“ der Sanders-Anhänger bei der Nominierung Hillarys gerechnet haben. Auf der „Craiglist“ für Philadelphia, eine lokale Webseite für Jobangebote, wurden unter der Rubrik „gigs>talentgigs“ unter der Überschrift „Schauspieler gesucht für den Nationalkongress der Demokraten“ 700 Komparsen/Klackeure für die Dauer des Kongresses gesucht, zur Tagesgage von 50 Dollar. Weiter lautet der Text der Anzeige: „Wir haben derzeit eine Reihe von leeren Sitzen, die gefüllt werden müssen. … Von Ihnen wird erwartet, dass Sie zu jeder passenden Gelegenheit jubeln, dass sie anständig gekleidet sind und möglicherweise Werbematerial tragen.“

Derzeit wird diskutiert, ob die Anzeige wirklich von der demokratischen Führung stammt oder eine von Gegnern lancierte Satire ist. Wie auch immer, 700 Komparsen hätten bei weitem nicht genügt, um die vielen leeren Sitze zu füllen.

 

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