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Erneute Manipulationen gegen Sanders: Vorwahlen der Demokraten in Nevada enden chaotisch

Erneute Manipulationen gegen Sanders: Vorwahlen der Demokraten in Nevada enden chaotisch
Stilecht fand der Parteikonvent der Demokraten in Nevada in einem Casino statt
Die Manipulationen bei den Vorwahlen zu den US-Präsidentschaftswahlen innerhalb der Demokratischen Partei reißen nicht ab. Wieder einmal sorgte das Partei-Establishment am Sonntag dafür, dass Bernie Sanders wichtige Delegiertenstimmen vorenthalten wurden und Hillary Clinton knapp gewann. Nur mit derartigen Tricks gelingt es dem Clinton-Lager, weiterhin das Rennen anzuführen. Im direkten Vergleich mit Donald Trump liegt Clinton allerdings deutlich hinter Sanders.

Während mit Donald Trump der Kandidat der Republikaner im Rennen um die US-Präsidentschaft bereits fest steht, ist bei der Demokratischen Partei weiterhin alles offen. Zumindest weigert sich Bernie Sanders, trotz wiederholter Nackenschläge bei der formalen Durchführung der Wahlen, das Handtuch zu schmeißen.

Dabei kam es bereits in zahlreichen Bundesstaaten zu Manipulationen bei den Vorwahlen. So wurden etwa in New York Wahllokale in Sanders-Hochburgen früher geschlossen oder später geöffnet, unter fadenscheinigen Gründen wurden die Registrierungen von Wählern nicht anerkannt und die Wahlbezirke werden immer wieder so umgestellt, damit das Clinton-Lager den Sieg davon trägt. Gut 51 Prozent der US-Amerikaner halten einer Umfrage zufolge das Wahlsystem des Landes für manipuliert.

Wahlkabine in den USA - Mehrheit der Bürger hält die Abstimmung für manipuliert

Einen neuen Höhenpunkt erreichte der offensichtliche Wahlbetrug nun am vergangenen Sonntag in Nevada. Am Ende des Parteikonvents der Demokraten kam es zu chaotischen Szenen. Urplötzlich verabschiedete sich die Saal-Security, das Licht wurde ausgemacht und noch angemeldete Redner aus dem Sanders-Lager konnten sich nicht mehr zu Wort melden.

Davor wurden 64 Delegierten, die für Sanders stimmen wollten, das Stimmrecht entzogen, was zu einem hauchdünnen Sieg von Hillary Clinton mit 1.662 zu 1.695 Stimmen sorgte. Normalerweise wäre eine Zwei-Drtittel-Mehrheit bei der Abstimmung nötig gewesen, doch auch diese Regel änderte der dem Partei-Establishment zugehörige Veranstaltungsleiter Roberta Lange kurzerhand. Sanders Anhänger erwägen nun eine Klage gegen die Skandalabstimmung von Nevada.

Mit den Manipulationsversuchen tut sich die Demokratische Partei indes keinen besonders großen Gefallen. Aktuelle Umfragen weisend darauf hin, dass der Republikaner Trump bei den eigentlichen Präsidentschaftswahlen gegen Hillary Clinton schlagen könnte. Bernie Sanders hätte jedoch weiterhin deutlich die Nase vorn gegen den egozentrischen Miliardär aus New York. So könnten die Versuche der Demokraten, gegen alle Widerstände Hillary Clinton an der Spitze zu positionieren, noch zu einem bösen Erwachen führen.

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