NSA verweigerte Clinton ein sicheres BlackBerry wie Obama, deshalb benutzte sie ihr eigenes

NSA verweigerte Clinton ein sicheres BlackBerry wie Obama, deshalb benutzte sie ihr eigenes
Condaleeza Rice hatte eins, aber die NSA scheute angeblich die "massenhafte Ausstattung", das belegen Dokumente. US-Außenministerin Clinton wollte sichere Telefone für sich und ihre Mitarbeiter, aber die NSA blockierte. Da die Außenministerin das Gerät hauptsächlich benutzte, um E-Mails abzurufen, betrieb sie einfach ihren ungesicherten E-Mailserver weiter.

Judical Watch, eine konservative politische Aktionsgruppe, die in hohem Maße die Untersuchung wegen der E-Mails der ehemaligen Außenministerin Hillary Clinton angetrieben hat, legt Dokumente nach dem Freedom of Information Act vor. Sie zeigen, wie Clinton versuchte, von der National Security Agency (NSA) das gleiche sichere BlackBerry zu bekommen, das auch Präsident Obama verwendet.

Die NSA weigerte sich jedoch, Clinton einen ähnlichen Apparat zu geben wie Obama, der ein damals neues BlackBerry Modell mit zusätzlich installierter Verschlüsselung benutzte.

Und während Clintons Vorgängerin Condaleeza Rice noch eine Ausnahmegenehmigungen für sich und ihre Mitarbeiter für BlackBerry-Geräte erhalten hatte, wurde dem Clinton-Personal gesagt, dass die "Nutzung bei BlackBerry auf eine unüberschaubare Anzahl von Nutzern zunahm, unter Sicherheitsgesichtspunkten, so dass diese Ausnahmen abgeschafft wurden und die BlackBerry-Nutzung in ihrem Bereich nicht mehr erlaubt ist". So stand es in einer E-Mail von der NSA ans Außenministerium.

Angesichts der Weigerung der NSA, Clinton zu geben, was sie wollte, beschloss die Ministerin offenbar, weiterhin ihren persönlichen E-Mail-Server für staatliche Geschäfte zu nutzen, wobei ihren Mitarbeitern die Sicherheitsrisiken im Zusammenhang mit der Verwendung ihres BlackBerry voll bewusst waren.

Anklage gegen die Außenpolitik seines Landes: Bernie Sanders bringt die ehemalige Außenministerin mit ihrem Lieblingsthema in Bedrängnis, in der PBS NewsHour in Milwaukee, 11. Februar 2016.

Der Koordinator für Sicherheitsinfrastrukturen im Außenministerium, Donald Reid, berichtete im Jahr 2009 in einer Email: "Jedes Mal, wenn wir fragten: 'Wie wurde das für den Präsidenten gelöst?', wurden wir höflich gebeten, den Mund zu halten und uns die Anwort selbst zu denken."

Donald Reid versuchte, ein solches Handy für den stellvertretenden Außeminister für Diplomatische Sicherheit, Eric Boswell, zu besorgen, der ebenfalls ein BlackBerry-Junkie war und nicht so gern Computer benutzte. Clinton wurde während der Präsidentschaftswahl im Jahr 2008 ebenso BlackBerry süchtig wie Präsident Obama.

Allerdings war ihre bevorzugte Methode zum Abrufen von E-Mails aus der sicheren Büroetage im 7. Stock des Außenministeriums in Washington verboten. Die Verwendung drahtloser Geräte wurde dort aus Sicherheitsgründen untersagt.

Reid schrieb, dass die Benutzung eines Desktop-Computers innerhalb des 7. Stocks für E-Mail nicht in Clintons "Komfort-Zone" lag. Sie müsse mehrmals am Tag die Sicherheitszone des SCFI verlassen, nur um ihre Emails lesen zu können. Alternative und von der NSA freigegebene Geräte erwiesen sich jedoch als untauglich für die BlackBerry-gewohnte Clinton.