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Grafik des Tages: Fracking-Förderung macht USA zum Swing-Producer

Grafik des Tages: Fracking-Förderung macht USA zum Swing-Producer
Gegenüber ihrem historischen Spitzenwert von April 2015 von 9,7 Millionen Barrel pro Tag verloren die USA bis Februar 2016 gerade mal 300.000 Barrel. Das Geheimnis liegt in der extrem zunehmenden Effektivität der Fracking-Förderung. Während Anfang des Jahres 2010 aus einem Bohrloch im Schnitt gerade 90 Barrel am Tag kamen, sind es jetzt 436 Fässer am Tag. Im vergangenen Monat förderten die USA alleine fünf Millionen Barrel mit der besonders dreckigen Fracking-Methode.

„Die Wildcatter von Texas, Oklahoma und North Dakota warten schon, um sich darauf zu stürzen“, schreibt Bloomberg in freudiger Erwartung steigender Preise. „Wildcatter“ sind Ölsucher, die neue Quellen auftun.

Ungefähr 4.000 Bohrlöcher sind bereits gebohrt und warten nur auf bessere Preise, um wieder in Betrieb genommen zu werden. Diese so genannten Fracklogs funktionieren in Zukunft wie ein Deckel bei jeder Ölpreis-Rallye. Sobald der Weltmarktpreis ansteigt, fahren die US-Fracker ihre Produktion hoch und drücken den Preis erneut. Die USA sind nach Saudi-Arabien nun der zweite Swing-Producer.

Grafik des Tages: Fracking-Förderung macht USA zum Swing-Producer

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