Nordamerika

Die meisten US-Amerikaner lehnen Bidens Außenpolitik laut Umfrage ab

Bei einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov haben 1.500 US-Amerikaner Fragen zu Russland, der Ukraine und der Außenpolitik des US-Präsidenten Joe Biden beantwortet. Demnach sind die meisten von ihnen mit Bidens zwischenstaatlicher Politik unzufrieden.
Die meisten US-Amerikaner lehnen Bidens Außenpolitik laut Umfrage abQuelle: Legion-media.ru © David Branson

Die Mehrheit der US-Amerikaner lehnt die Außenpolitik von Präsident Joe Biden entweder stark oder einigermaßen ab. Dies geht aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov hervor. Selbst unter den Demokraten unterstützt jeder Fünfte Biden nicht, während die Unabhängigen eher mit den Republikanern übereinstimmen.

Dieser Umfrage zufolge gaben nur 16 Prozent der 1.500 befragten erwachsenen US-Bürger an, dass sie Bidens Außenpolitik "stark befürworten", weitere 25 Prozent stimmen ihr "einigermaßen" zu, und 40 Prozent billigen seine Politik.

Stark gegen seine zwischenstaatliche Politik sprachen sich 37 Prozent der Befragten aus, 14 Prozent stimmen ihr einigermaßen nicht zu, und 50 Prozent lehnen sie ab.

Was die 1.312 registrierten Benutzer der Website betrifft, stieg ihre Ablehnung von Bidens Politik auf 52 Prozent, während die Zustimmung für Biden fast gleich blieb und bei 41 Prozent lag.

Interessanterweise nahmen an der Umfrage deutlich mehr Demokraten teil als Republikaner: 540 Demokraten im Vergleich zu 382 Republikanern und 572 Unabhängigen.

Natürlich unterstützen die Demokraten nach wie vor ihren Mann. Dies bestätigen 74 Prozent der Anhänger der Demokraten, die Bidens Außenpolitik billigen. Fast jeder Fünfte jedoch (19 Prozent) lehnt sie ab. Nur zwölf Prozent der Republikaner befürworten Biden, während 85 Prozent gegen seine Außenpolitik sind. Bei den Unabhängigen beläuft sich die Ablehnung auf 57 Prozent, während nur 28 Prozent Bidens Außenpolitik gutheißen.

In der Umfrage wurde auch nach der öffentlichen Meinung zum Krieg in der Ukraine gefragt. 22 Prozent glauben, dass Russland derzeit dabei sei, den Krieg in der Ukraine zu gewinnen, 18 Prozent glauben an einen Sieg der Ukraine, und 39 Prozent sagen, dass niemand gewinnen wird. Auf die Frage, wer den Krieg in der Ukraine am ehesten gewinnen werde, nannten 29 Prozent Russland und 25 Prozent die Ukraine; 31 Prozent konnten sich nicht entscheiden. 15 Prozent der US-Bürger meinten, beide Länder hätten die gleichen Chancen.

Die Umfrage wurde vom 13. bis 16. August durchgeführt, genau um den ersten Jahrestag des Falls Kabuls an die Taliban herum. Dieser hatte zum Zusammenbruch der afghanischen Regierung und zu jenem Vorfall geführt, bei dem sich afghanische Zivilisten verzweifelt an ein startendes Flugzeug geklammert hatten. Kurz vor dem Start sprangen dann einige von ihnen herunter, während andere beim Abheben der Maschine in den Tod stürzten. Einige Leichenteile wurden später in den Radkästen gefunden, als das Flugzeug auf dem US-Luftwaffenstützpunkt in Katar landete. Dies schadete dem Image Bidens enorm.

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