Nordamerika

US-Milliardär prophezeit möglichen Bürgerkrieg in den Vereinigten Staaten

Laut dem Milliardär Ray Dalio besteht ein "gefährlich hohes Risiko" für die Vereinigten Staaten, innerhalb der nächsten zehn Jahre in einen Bürgerkrieg abzurutschen. Das Land sei derzeit "außergewöhnlich stark polarisiert".
US-Milliardär prophezeit möglichen Bürgerkrieg in den Vereinigten StaatenQuelle: Reuters © Leah Millis

In seinem neuen Buch The Changing World Order – zu Deutsch: Die sich verändernde Weltordnung – analysiert Dalio geschichtliche Muster der letzten 500 Jahren und versucht, damit die Zukunft vorherzusagen. In dem am 30. November veröffentlichten Werk schreibt der Gründer der weltgrößten Hedge-Fonds-Firma, dass die Wahrscheinlichkeit eines Bürgerkrieges in den USA bei 30 Prozent liege, da die Regeln der Staatsführung ignoriert würden.

Unter Verweis auf den Zyklus von innerer Ordnung und Unordnung, der in einem Bürgerkrieg endet, behauptet Dalio, dass sich die USA derzeit in der fünften von sechs Phasen befinden: schlechte finanzielle Bedingungen und intensive Konflikte. Er hob hervor:

"Wenn zum Beispiel knappe Wahlen entschieden werden und die Verlierer die Entscheidungen respektieren, ist es klar, dass die Ordnung respektiert wird. Wenn jedoch um die Macht gekämpft und sie an sich gerissen wird, ist das ein deutliches Zeichen für das erhebliche Risiko eines revolutionären Wandels mit allen damit verbundenen Unruhen."

Er wies darauf hin, dass Menschen, darunter auch hochrangige US-Beamte, die Gültigkeit der jüngsten US-Präsidentschaftswahlen offen angezweifelt und ihre Bereitschaft bekundet haben, für ihre Überzeugungen zu kämpfen.

Dalio zitierte mehrere Studien, die die wachsende emotionale Kluft zwischen Unterstützern der beiden politischen Parteien des Landes zeigen. So habe eine kürzlich durchgeführte Umfrage ergeben, dass 15 Prozent der Republikaner und 20 Prozent der Demokraten der Meinung seien, dass es dem Land besser ginge, wenn die Mehrheit der gegnerischen politischen Partei "einfach sterben würde".

Er sagte auch, dass die US-Verfassung die bisher "langlebigste und am meisten bewunderte innere Ordnung" geschaffen habe, was es zwar "unwahrscheinlicher macht, dass man sie aufgibt – es jedoch auch traumatischer macht, wenn dies geschehen sollte".

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