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CNN-Rechtsanalytiker von New Yorker freigestellt – angeblich bei Zoom-Videokonferenz onaniert

CNN-Rechtsanalytiker von New Yorker freigestellt – angeblich bei Zoom-Videokonferenz onaniert
Jeffrey Toobin (Archivbild)
"Dachte, Video war aus" – Jeffrey Toobin, Autor bei der Zeitung New Yorker, wurde Berichten zufolge wegen des "peinlich dummen Fehlers" suspendiert, bei einer Zoom-Konferenz onaniert zu haben. Die Sache wird derzeit intern untersucht – und extern verspottet.

Geile Politik als steile Vorlage

Jeffrey Toobin, Autor bei der Zeitung New Yorker, soll bei einer Videokonferenz sichtbar für die Kollegen onaniert haben, schreibt die Onlinezeitschrift Vice. Zwei Quellen, die anonym bleiben wollten, berichteten telefonisch von diesem Vorfall, der sich in der vergangenen Woche ereignet haben soll. Den Hintergrund bildete eine Wahlkampfsimulation; die Rollen des amtierenden US-Präsidenten Donald Trump, seines Wahlkampfkonkurrenten Joe Biden sowie der Vertreter des Militärs und des Establishments jeweils der Demokratischen und der Republikanischen Partei und deren radikaler Flügel wurden jeweils von Redaktionsmitarbeitern der New Yorker und des WNCY-Radios dargestellt.

US-Präsidentschaftskandidat Joe Biden von den Demokraten wird von den Mainstreammedien im drohenden Sexskandal bisher mit Samthandschuhen angefasst.

Toobin soll die Rolle des Moderators innegehabt haben. Die Wahlkampfsimulation fand über die Chat- und Videotelefoniesoftware Zoom statt. Als sich an einer bestimmten Stelle der Debatte die Parteien zur Beratung für etwa zehn Minuten in separate Chatrooms zurückzogen, schien es, als laufe bei Toobin ein weiteres Videogespräch, so die Gesprächspartner von Vice. Als die Gruppen aus der Beratung wieder in den gemeinsamen Chatroom wechselten, soll Toobin die Kamera nach unten geschwenkt und seinen Penis "angefasst", eben onaniert, haben.

Toobin dachte nach eigener Aussage, er sei "aus dem Bild" und "niemand auf dem Zoom-Anruf konnte mich sehen".

Ich dachte, ich hätte bei Zoom das Video ausgeschaltet. Ich entschuldigte mich bei meiner Frau, Familie, Freunden und Kollegen.

Bei New Yorker bestätigte man, dass die Angelegenheit intern untersucht werde und Toobin suspendiert wurde.

Drück auf den Toobin!

Toobin, dem persönliche Dramen, die Schlagzeilen machen, ohnehin nicht fremd sind, wurde in den sozialen Medien reichlich verspottet. Einige Nutzer stellten Theorien auf, die den obigen Aussagen zu Umständen des Vorfalls Atmosphäre verleihen, und viele andere griffen die vergangenen öffentlich gewordenen Dramen aus dem Leben des Schriftstellers auf.

"Sein Kommentar 'Ich dachte, ich hätte das Video stumm geschaltet' lässt mich glauben, dass es eben nicht nur um ein Versehen beim Anziehen im Hintergrund ging", twitterte Tom Elliott, Gründer und Herausgeber des Nachrichten- und Multimediaportals Grabien.

"Ein CNN-Analytiker, der versuchte, die Tochter eines Kollegen, die er geschwängert hatte, zur Abtreibung zu schikanieren, und sich dann weigerte, Kindergeld zu zahlen, zückt den Zipfel während eines Zoom-Anrufs mit anderen Journalisten – 'versehentlich'", kommentierte der Mitbegründer der Onlinezeitschrift The Federalist, Sean Davis. Er bezog sich dabei auf einen Vorfall, bei dem der verheiratete Toobin angeblich die Anwältin Casey Greenfield, Tochter des Journalisten Jeff Greenfield, in einer außerehelichen Affäre geschwängert hatte. Er musste schließlich einen Vaterschaftstest machen und wurde sogar wegen Kindesunterhalt verklagt.

Die Nachricht führte auch zu einem "Zoom D**k"-Trend auf Twitter.

Bald auch bekannt als "auf den Toobin drücken".

Einfach ... wow. Jeffrey Toobins Entschuldigung ist der merkwürdigste Teil. Im Grunde genommen sagt er "Es tut mir leid, dass ich die Kamera nicht ausgeschaltet habe" – statt "Es tut mir leid, dass ich ein Psycho bin und während eines Arbeitszooms meine Fleischpeitsche gezückt habe".

"Ich dachte, ich hätte das Video ausgeschaltet."

Ich kann nicht mehr!!!

Toobins Twitter-Account schweigt seit dem 13. Oktober; seine geschäftliche E-Mail-Adresse ist Berichten zufolge geschlossen worden. Er soll ferner "um Freistellung von seinen Aufgaben als Rechtsanalytiker bei CNN gebeten" haben, wo er zuletzt am Samstag aufgetreten ist. Dies soll ihm laut eines Sprechers des Senders auch gewährt worden sein.

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