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USA: Proteste in Louisville flammen trotz Ausgangssperre erneut auf

USA: Proteste in Louisville flammen trotz Ausgangssperre erneut auf
USA: Proteste in Louisville flammen trotz Ausgangssperre erneut auf.
Die Proteste in der US-Stadt Louisville gegen die Justizentscheidung im Fall der von Polizisten getöteten Afroamerikanerin Breonna Taylor sind in die zweite Nacht gegangen. Trotz der verhängten Ausgangssperre gingen am Donnerstagabend Demonstranten auf die Straße.

Kurz vor Beginn der Ausgangssperre berichtete die Polizei von einer gesetzwidrigen Versammlung und erklärte, dass Demonstranten Fenster in einer Straße zertrümmert hätten. Berichten in sozialen Medien zufolge wurde bei den Protesten auch eine Bibliothek beschädigt. Offenbar hatte man versucht, das Gebäude in Brand zu setzen, indem eine der Randalierer eine Fackel in die Halle schleuderte.

Weitere Aufnahmen zeigen, wie Randalierer ein örtliches Geschäft, offenbar ein Fischrestaurant, mit Stöcken zerstören.

Als die Polizei anrückte, um die Randalierer festzunehmen, strömten diese zu einer Kirche, die von der Ausgangssperre ausgenommen ist. Dort drängten sie sich in den Kirchhof, der als improvisierter Zufluchtsort diente.

Die Proteste in Louisville waren am Mittwoch aufgeflammt, nachdem die Justiz eine Entscheidung im Fall der von Polizisten getöteten Afroamerikanerin Breonna Taylor getroffen hatte.

Breonna Taylor war im März bei einem Polizeieinsatz in Louisville, US-Bundesstaat Kentucky, in ihrer Wohnung erschossen worden, als drei Polizisten tief in der Nacht einen Durchsuchungsbefehl ausführen wollten. Den Ermittlungen zufolge klopften sie an der Tür und gaben sich als Polizei zu erkennen, was ein Zeuge aus dem Mehrfamilienhaus bestätigt. Breonna Taylors Freund will das Klopfen nach eigenen Angaben aber nicht gehört haben. Als die Polizisten die Tür aufbrachen, schoss er einen von ihnen ins Bein, da er die Beamten für Einbrecher gehalten habe. Daraufhin eröffneten die Polizisten das Feuer und töteten die unbewaffnete Taylor. Ihr Freund blieb unverletzt.

Am Mittwoch wurde einer der drei Polizisten angeklagt, aber nicht wegen der Schüsse auf Taylor. Ihm wird "mutwillige Gefährdung" vorgeworfen, da einige seiner Kugeln auch Nachbarwohnungen getroffen hatten. Der Einsatz in Taylors Apartment wurde hingegen als rechtens eingestuft, da die Polizisten sich verteidigt hätten.

Nach den Protesten am Mittwoch, bei denen zwei Polizisten angeschossen worden waren, verlängerte der Bürgermeister von Louisville Greg Fischer am Donnerstag die Ausgangssperre über das Wochenende.

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(rt/dpa)

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