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Kanada: ABC-Einsatz im Zusammenhang mit giftiger Post für Donald Trump

Kanada: ABC-Einsatz im Zusammenhang mit giftiger Post für Donald Trump
Kanada: ABC-Einsatz im Zusammenhang mit giftiger Post für Donald Trump (Archivbild)
In der kanadischen Provinz Québec läuft ein groß angelegter Sondereinsatz, an dem Experten für chemische, biologische und nukleare Waffen beteiligt sind. Grund ist ein mit hochgiftigem Rizin ans Weiße Haus verschickter Brief, der vergangene Woche abgefangen wurde.

Die Royal Canadian Mounted Police (RCMP) berichtete auf ihrem offiziellen Twitter-Profil von dem Einsatz. Demnach sei die Aktion unter Einbeziehung von "Spezialisten für chemische, biologische, radiologische, nukleare und explosive Stoffe" in der Stadt Longueuil im Gange. Auch die Bereitschaftspolizei und ein Feuerwehrkommando seien vor Ort. Es seien alle nötigen Maßnahmen ergriffen worden, um die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten, hieß es in der Mitteilung.

Vergangene Woche war bekanntgeworden, dass ein Umschlag mit dem tödlichen Gift Rizin an das Weiße Haus geschickt worden war. Er war an US-Präsident Donald Trump adressiert und wurde von den US-Sicherheitsbehörden abgefangen, wie der Nachrichtensender CNN am Samstag unter Berufung auf Mitarbeiter von Sicherheitsbehörden berichtete.

Daraufhin wurde am Sonntag die mutmaßliche Absenderin des präparierten Briefes festgenommen. Die Frau habe versucht, von Kanada in die USA einzureisen. Zudem habe sie eine Waffe bei sich gehabt, hieß es unter Berufung auf Sicherheitsbehörden. Laut Angaben lokaler Medien sollen die Einsatzkräfte in Longueuil ein Wohnhaus durchsucht haben, das mit der Tatverdächtigen "eindeutig in Verbindung" gebracht wird. Nähere Angaben zu der Identität der Frau wurden zunächst nicht gemacht. 

Mit dem hochgiftigen Rizin versehene Briefe waren bereits im Jahr 2013 an Präsident Barack Obama und den damaligen New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg geschickt worden. Die gesamte Post für das Weiße Haus werde inzwischen an separaten Ort sortiert und geprüft, bevor sie den Sitz des US-Präsidenten erreiche, betonte CNN. Die Substanz kann schon in geringen Mengen tödlich sein.

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