icon bookmark-bicon bookmarkicon cameraicon checkicon chevron downicon chevron lefticon chevron righticon chevron upicon closeicon v-compressicon downloadicon editicon v-expandicon fbicon fileicon filtericon flag ruicon full chevron downicon full chevron lefticon full chevron righticon full chevron upicon gpicon insicon mailicon moveicon-musicicon mutedicon nomutedicon okicon v-pauseicon v-playicon searchicon shareicon sign inicon sign upicon stepbackicon stepforicon swipe downicon tagicon tagsicon tgicon trashicon twicon vkicon yt

Donald Trump will Begnadigung von Whistleblower Edward Snowden prüfen

Donald Trump will Begnadigung von Whistleblower Edward Snowden prüfen
Donald Trump will Begnadigung von Whistleblower Edward Snowden prüfen (Archivbild)
US-Präsident Donald Trump will eine Begnadigung des Whistleblowers Edward Snowden prüfen, der vor sieben Jahren das ausufernde Überwachungssystem der US-Geheimdienste enthüllt hat und seitdem in Russland lebt. Die Folgen von Snowdens Enthüllungen wirken bis heute nach.

Donald Trump will eine Begnadigung des Whistleblowers Edward Snowden prüfen. Wie der US-Präsident am Samstag (Ortszeit) auf eine entsprechende Frage von Reportern bei einer Pressekonferenz gesagt hat, sei er zwar nicht besonders vertraut mit der Angelegenheit, werde sich das aber ansehen. Die Frage an den Republikaner kam auf, nachdem er neulich in einem anderen Interview für die Zeitung New York Post gesagt hatte, eine Menge Leute seien der Ansicht, dass mit Snowden nicht fair umgegangen worden sei.

Edward Snowden nimmt kein Blatt vor den Mund, um vor den digitalen Hilfsmitteln zu warnen, die angesichts von COVID-19 erwogen werden. (Symbolbild)

Auch jetzt sagte der US-Präsident, es gebe unterschiedliche Meinungen zu Snowden:

Manche Leute denken, er sollte anders behandelt werden, andere denken, er hat sehr schlimme Dinge getan.

Snowden hatte im Jahr 2013 mehreren Journalisten eine Vielzahl vertraulicher Dokumente des US-amerikanischen Abhördienstes NSA gegeben. Das Material offenbarte ein tiefgreifendes System der Internet- und Telekommunikationsüberwachung durch US-Geheimdienste und deren Verbündeten. Der Whistleblower wurde in den USA wegen Geheimnisverrats angeklagt. Während seiner Flucht strandete er in Russland, wo er Asyl bekam.

Die Folgen von Snowdens Enthüllungen wirken bis heute nach: Erst vor wenigen Wochen hat der Europäische Gerichtshof zum zweiten Mal eine Vereinbarung zur Übermittlung der Daten von Europäern in die USA kassiert, weil die Informationen dort nicht ausreichend geschützt seien. (dpa)

Mehr zum ThemaGegen ausufernde Datensammelwut der US-Behörden: EuGH kippt "Privacy Shield"

Folge uns aufRT
RT

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen