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USA: Drei Häftlinge retten Gefängniswärter, der wegen Herzinfarktes zusammenbricht

USA: Drei Häftlinge retten Gefängniswärter, der wegen Herzinfarktes zusammenbricht
Symbolbild: Gefängniszellen im Gefängniskomplex Rikers Island in New York
Drei Häftlinge eines US-Gefängnisses retteten einen Gefängniswärter, als dieser einen Herzinfarkt erlitt. Als der Beamte zusammenbrach, schrien die Insassen, um den Mann wiederzubeleben. Er schaffte es, eine Zelle zu öffnen, woraufhin das Trio über Funk Hilfe holte.

Die Häftlinge Mitchell Smalls, Terry Loveless und Walter Whitehead aus dem Gefängnis in Gwinnett County, US-Bundesstaat Georgia, kamen dem Beamten Warren Hobbs zur Hilfe, als dieser am Arbeitsplatz ohnmächtig wurde. Smalls sagte, er sei der erste gewesen, der bemerkt habe, dass es dem Beamten nicht gut ging. Als er auf den Boden fiel und sich am Kopf verletzte, fing Smalls an zu schreien und an die Tür seiner Zelle zu klopfen, um die anderen zu warnen. Andere Gefangene schlossen sich ihm an. Das Geräusch belebte den Gefängniswärter. Er schaffte es, die Zelle von Loveless und Whiteheads zu öffnen, und wurde kurz darauf wieder ohnmächtig. Die Gefangenen eilten zu ihm und riefen über Funk um Hilfe.

Alle drei Insassen verbüßen Strafen im Zusammenhang mit Drogendelikten; Smalls wird außerdem Körperverletzung vorgeworfen.

Der Gefängniswärter befindet sich derzeit unter ärztlicher Aufsicht zu Hause. Er sagte, er erinnere sich an das laute Geschrei und an die Tatsache, dass jemand seinen Namen rief. Hobbs dachte, als er das Geschrei hörte, dass ein Insasse Hilfe brauche. Es gelang ihm, aufzustehen und einen Knopf auf dem Bedienfeld zu drücken, um die Zellentür zu öffnen.

Der Gefangene Whitehead erklärte, es sei ihm egal, wer verletzt wurde – ob ein Polizist oder sonst jemand:

Ich werde alles tun, um einen Menschen zu retten. Ich möchte nicht, dass jemand stirbt.

Die Polizei dankte den Insassen auf Twitter: "Wir sind ihnen dankbar für ihre rechtzeitige Hilfe und für dieses Beispiel. Es ist nicht die Uniform, die den Helden ausmacht, sondern die Person, die sie trägt".

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