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Verbindung zu Epstein-Fall? Bewaffneter erschießt Sohn und Ehemann einer Bundesrichterin

Verbindung zu Epstein-Fall? Bewaffneter erschießt Sohn und Ehemann einer Bundesrichterin
Ein als Lieferwagenfahrer verkleideter Bewaffneter hat in New Jersey den Sohn der Bundesrichterin Esther Salas getötet und ihren Mann schwer verletzt. Die Richterin führt den Vorsitz in einem laufenden Fall gegen die Deutsche Bank im Zusammenhang mit Jeffrey Epstein.

Der Vorfall ereignete sich am Sonntagmorgen im Haus von Richterin Salas im Township North Brunswick in New Jersey. Medienberichten zufolge verschaffte sich der Bewaffnete Einlass, indem er sich als Fahrer einer Federal-Express-Lieferung verkleidete. Der Verdächtige sei nach wie vor auf freiem Fuß, warnte das FBI auf Twitter.

Ihr zwanzigjähriger Sohn Daniel Anderl, der Student im ersten Studienjahr an der katholischen Universität in Washington war, wurde von dem Schützen mit einer Kugel ins Herz getötet.

Wegen Geschäften mit Jeffrey Epstein: Deutsche Bank muss Millionenstrafe zahlen

Der 63-jährige Ehemann Mark Anderl, Strafverteidiger und ehemals Assistent der Staatsanwaltschaft von Essex County, wurde mit mehreren Schussverletzungen ins Robert Wood Johnson-Hospital in New Brunswick gebracht. Er wurde operiert und befindet sich nach wie vor in einem kritischen, aber stabilen Zustand.

Salas selbst blieb bei den Schüssen, die sich im Keller des Hauses ereigneten, unverletzt. Es war nicht sofort klar, ob der Schütze beim Eindringen in das Haus der Opfer gezielt auf jemanden schoss.

Verbindung zu Epstein

Der Vorfall ereignete sich kurz nach Übernahme jenes Falles durch Salas, in dem Investoren der Deutschen Bank das Bankmanagement beschuldigen, versäumt zu haben, problematische Kunden wie den verurteilten Kinderschänder und Sexhändler Jeffrey Epstein hinreichend zu überprüfen. Anfang dieses Monats erklärte sich die Bank bereit, 150 Millionen US-Dollar für diese Versäumnisse zu zahlen, um sich so mit den New Yorker Aufsichtsbehörden zu einigen.

Als Bundesrichterin befasste sich Salas bereits mit mehreren anderen hochkarätigen Fällen von Korruption und Finanzkriminalität, darunter mit dem Fall der Reality-TV-Prominenten Teresa Giudice und ihres Ehemannes Giuseppe. Im Jahr 2014 verurteilte Salas sie wegen Konkursbetrugs und Steuerhinterziehung zu Gefängnisstrafen.

Bevor sie im Jahr 2010 von Präsident Barack Obama für das Amt als Bundesrichterin nominiert wurde, war Salas als stellvertretende Pflichtverteidigerin und US-Magistratsrichterin in New Jersey tätig. Ihr Vater ist Mexikaner jüdischer Konfession, ihre Mutter Kubanerin und katholisch. Sie wurde die erste lateinamerikanische Bundesrichterin in New Jersey.

Epsteins Tod im Gefängnis durch angeblichen Selbstmord bleibt aufgrund seiner Nähe zu vielen Prominenten Gegenstand zahlreicher Spekulationen. Die Nachricht über das Attentat schürt wahrscheinlich weitere Verdächtigungen über das Schicksal des in Ungnade gefallenen Milliardärs.

Mehr zum Thema - Epsteins Hauptkomplizin Ghislaine Maxwell verhaftet: Kinder rekrutiert und sexuell missbraucht 

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