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"Ekelhaft": Bürgermeister von New York stellt Dutzende Polizisten zum Schutz von BLM-Schriftzug ab

"Ekelhaft": Bürgermeister von New York stellt Dutzende Polizisten zum Schutz von BLM-Schriftzug ab
"Ekelhaft": Bürgermeister von New York stellt Dutzende Polizisten zum Schutz von BLM-Schriftzug ab
Während eine Welle tödlicher Schießereien und Gewalttaten New York in Atem hält, hat Bürgermeister Bill de Blasio Berichten zufolge drei Schichten von neun Polizisten dem Schutz des Schriftzuges "Black Lives Matter" vor dem Trump Tower gewidmet.

Bernard Kerik, ehemaliger Polizeipräsident von New York unter dem früheren Bürgermeister Rudy Giuliani, sagt, dass der amtierende Bürgermeister Bill de Blasio einen Wachtmeister und acht weitere Beamte im Dreischichtbetrieb einsetzt, um den auf die Straße vor dem Trump Tower gemalten Schriftzug "Black Lives Matter" zu bewachen. Kerik ist ein gefragter Kommentator zu Polizeifragen und unterhält weiterhin Verbindungen zu New Yorker Strafverfolgungskreisen. Von der Situation will er am Donnerstag gehört haben. Auf Twitter schrieb er:

In NYC gibt es Gewalt, Schießereien und Mord – und dieser Clown hat drei Wachtmeister und 24 Polizisten, die ein Straßenbild bewachen!

Der schwarze Republikaner Derrick Gibson, der für das Gouverneursamt im US-Bundesstaat New York kandidiert, schien Keriks Bericht zu bestätigen. Er twitterte, dass er kurz vor Ort gewesen sei, um mit den Polizisten zu sprechen. Diese seien, wie er behauptete, nicht glücklich darüber, für das Aufpassen auf Malereien bezahlt zu werden.

De Blasio und seine Frau halfen am 9. Juli beim Aufmalen des Straßenbildes. Nachdem der Schriftzug am Montag mit roter Farbe angegriffen worden war, antwortete der Bürgermeister mit den Worten: "Die Bewegung 'Black Lives Matter' ist mehr als Worte und kann nicht rückgängig gemacht werden."

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Die Vorstellung, dass die Stadt erhebliche Finanzmittel für den Schutz des BLM-Schriftzuges aufwendet, während das Polizeibudget für das nächste Jahr trotz einer Welle von Gewalt und Verbrechen um eine Milliarde US-Dollar gekürzt wurde, rief die Kritiker de Blasios auf den Plan. Howard Steele, ein Anwalt aus Houston, twitterte:

Er gibt sein reduziertes Polizeibudget für die Bewachung seines Kunsthandwerksprojekts aus anstatt für das Leben in New York.

Einige Nutzer wiesen auf die Ironie hin, dass Dutzende von Polizisten ein Straßengemälde jener Bewegung schützen, die Aufrufe zur Auflösung der Polizei unterstützt.

New York wird von einer Zunahme von Schießereien und anderer Gewalttaten geplagt, seit es in den USA vor dem Hintergrund des Todes des Afroamerikaners George Floyd zu Protesten gegen Rassismus und Polizeibrutalität kam. Allein am Montag wurden 18 Menschen bei 14 verschiedenen Vorfällen erschossen. Am Mittwoch wurden Abteilungsleiter Terence Monahan und sechs weitere Beamte der New Yorker Polizei bei Zusammenstößen mit Demonstranten auf der Brooklyn Bridge verletzt.

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