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Für starke Sicherheitspräsenz: Trump ordnet Aufbau einer arktischen Eisbrecherflotte an

Für starke Sicherheitspräsenz: Trump ordnet Aufbau einer arktischen Eisbrecherflotte an
Die Polar Star, der bisher einzige schwere Eisbrecher der USA
US-Präsident Donald Trump will für eine starke Sicherheitspräsenz eine Flotte von Eisbrechern für die Polarmeere bauen lassen. Diese soll bis ins Jahr 2029 voll einsatzfähig sein. Hiermit sollen insbesondere die Interessen der USA in diesen Regionen geschützt werden.

In einem Memo, das am Dienstag an das US-Außenministerium, das Pentagon, das Handels- und Energieministerium sowie den Heimatschutz herausgegeben wurde, erklärte US-Präsident Donald Trump, die USA müssten "ein Programm zum Erwerb einer Eisbrecherflotte für die Sicherheit in den Polarregionen entwickeln und durchführen".

Das Ministerium für Innere Sicherheit der Vereinigten Staaten wurde beauftragt, die Anforderungen für den Flottenaufbau zu erstellen, mit dem Hinweis, dass dies die Beschaffung von Offshore-Patrouillenkuttern für die US-Küstenwache nicht negativ beeinflussen dürfe.

US-amerikanische und britische Kriegsschiffe bei militärischen Muskelspielen im Arktischen Ozean (Nordpolarmeer), 5. Mai 2020

Die Flotte werde "mindestens drei schwere Sicherheitskutter der Polarklasse (PSC)" und eine Klasse mittlerer PSCs umfassen, die auf dem "gesamten Spektrum nationaler und wirtschaftlicher Sicherheitsmissionen" wie der Ausbeutung von Ressourcen und der Wartung von Unterseekabeln basieren.

Eine Studie soll die optimale Anzahl von Eisbrechern bestimmen, die notwendig sind, um "eine anhaltende Präsenz sowohl in der Arktis als auch gegebenenfalls in der Antarktis sicherzustellen".

Die USA verfügen derzeit nur über einen einsatzbereiten schweren Eisbrecher, die USCGC Polar Star, und einen mittleren Eisbrecher, die USCGC Healy. Die Polar Star wurde in den 1970er-Jahren gebaut und nähert sich der Außerbetriebstellung. Trump wies die Behörden an, Optionen zu finden, um diese Lücke zu schließen. Dies schließt den Kauf oder das Leasing von Schiffen aus anderen Nationen mit ein.

Darüber hinaus benötige die Flotte mindestens zwei US-amerikanische und mindestens zwei internationale Stützpunkte, die von den US-Behörden im Hinblick auf die umrissene Mission ermittelt und bewertet werden sollen. Bei der Beurteilung "werden potenzielle Möglichkeiten der Lastenteilung für den Stützpunkt mit dem Verteidigungsministerium und gegebenenfalls mit Verbündeten und Partnern berücksichtigt", heißt es in dem Memo.

Das US-Außenministerium wurde angewiesen, mit dem Innenministerium zusammenzuarbeiten, um "Partnernationen" mit Schiffbauexpertise und -fähigkeiten zu identifizieren.

USA prangern Chinas

Trump hat die Arktis schon seit längerem im Auge und brachte im August 2019 sogar die Idee zum Ausdruck, Grönland von Dänemark kaufen zu wollen. Obwohl die Dänen das Angebot aus den USA ablehnten, prüft Washington weiterhin die Möglichkeit, die größte Insel der Welt und das Tor zur Arktis zu erwerben.

Trumps Vorgänger Barack Obama gelobte noch im Jahr 2015, die "Eisbrecherlücke" zu Russland schließen zu wollen, das damals 34 solcher Schiffe betrieb, 11 Mal so viele wie die USA. Die Initiative scheiterte aber. Seitdem baute Russland mehrere große nuklearbetriebene Eisbrecher, während China ebenfalls in die Arktis einstieg, indem es im Jahr 2019 seinen ersten Eisbrecher in Betrieb nahm.

Es ist sehr unwahrscheinlich, dass die USA Russland um Unterstützung bitten werden, da Russland derzeit sowohl in Bezug auf die Anzahl der Eisbrecher als auch in Bezug auf das Fachwissen für deren Bau und Wartung führend ist. Moskau verstärkt seit Jahren seine militärische und zivile Präsenz in der Arktis, da das Nordpolarmeer entlang seiner längsten Grenze verläuft. Außerdem öffnet das zurückweichende Eis den Seeweg zwischen Europa und Asien für längere Zeit des Jahres, was kommerziell sehr vielversprechend ist.

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