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Ausschreitungen in US-Metropolen dauern an: Donald Trump droht Randalierern mit Gewalt

Ausschreitungen in US-Metropolen dauern an: Donald Trump droht Randalierern mit Gewalt
Ausschreitungen in US-Metropolen dauern an: Donald Trump droht Randalierern mit Gewalt. Auf dem Bild: Demonstranten in Los Angeles, 30. Mai 2020
Ausgangssperren und Appelle haben nicht gefruchtet: In US-Metropolen kommt es nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd erneut zu Ausschreitungen. US-Präsident Donald Trump droht Randalierern mit Gewalt und macht Linksradikale für den Aufruhr verantwortlich.

Nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd bei einem brutalen Polizeieinsatz in Minneapolis haben Ausschreitungen in US-Metropolen in der fünften Nacht in Folge angedauert. In Minneapolis im Bundesstaat Minnesota setzten sich Demonstranten in der Nacht zum Sonntag erneut über eine Ausgangssperre hinweg. Sicherheitskräfte drängten Protestler mit Tränengas zurück. In insgesamt 25 Städten in 16 US-Bundesstaaten wurden Ausgangssperren erlassen.

Proteste in Minneapolis gehen trotz Ausgangssperre weiter

Auch in der kalifornischen Metropole Los Angeles verhängten die Behörden eine nächtliche Ausgangssperre. Bürgermeister Eric Garcetti teilte mit, die Maßnahme sei notwendig, um "den Frieden wiederherzustellen". Nach Angaben der Polizei kam es im Stadtzentrum zu "großen und gewalttätigen Protesten". Demonstranten hielten sich nicht an die Ausgangssperre. Auf Fernsehbildern war zu sehen, wie in Los Angeles Gebäude brannten und Läden geplündert wurden. Allein in Los Angeles waren nach Angaben vom Samstag bei Protesten nach dem Tod Floyds mehr als 500 Menschen festgenommen worden. Auch in anderen Metropolen kam es zu Festnahmen.

In New York zogen Demonstranten vor den Trump Tower. Vor dem Weißen Haus in Washington verhinderten Sicherheitskräfte am Samstagabend, dass sich Demonstranten dort erneut – wie am Vorabend – versammelten.

Protestler skandierten George Floyds Namen. Auf Fernsehbildern aus Washington war zu sehen, wie ein Gebäude im Stadtzentrum brannte.

US-Präsident Donald Trump machte linksradikale Gruppen für die Ausschreitungen in den amerikanischen Städten verantwortlich. Am Samstagabend (Ortszeit) sagte der Republikaner:

Die Gewalt und der Vandalismus werden von der Antifa und anderen gewaltsamen Gruppen des linken Flügels angeführt. Linksradikalen Kriminellen, Verbrechern und anderen in unserem Land und auf der Welt wird nicht erlaubt werden, unsere Gemeinden in Brand zu stecken.

Menschen nehmen am 30. Mai in Berlin an einer Protestveranstaltung gegen die tödliche Verletzung des Afroamerikaners George Floyd durch die Polizei von Minneapolis teil.

Der US-Präsident warf gewaltsamen Demonstranten vor, das Gedenken an George Floyd zu entehren:

Was wir jetzt auf unseren Straßen sehen, hat nichts mit Gerechtigkeit oder mit Frieden zu tun. Meine Regierung wird Mob-Gewalt beenden.

Nach Donald Trump machte auch US-Justizminister William Barr linke Gruppierungen für die Ausschreitungen in vielen US-Städten verantwortlich. Die Gewalt nach dem Tod von George Floyd sei geplant und gehe auf das Konto von "anarchistischen Linksextremisten". Beweise legte auch er nicht vor. Der Minister kündigte an, die Justiz werde die Verantwortlichen für Ausschreitungen zur Rechenschaft ziehen. Wer sich für Gewalttaten in andere Bundesstaaten begebe, werde nach dem strengeren Bundesrecht strafrechtlich verfolgt.

Der 46-jährige George Floyd war am Montag nach einem brutalen Polizeieinsatz gestorben. Einer der vier beteiligten Polizisten, der dem Afroamerikaner sein Knie minutenlang in den Nacken gedrückt hatte, wurde am Freitag festgenommen und des Mordes angeklagt.

(dpa)

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