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"Fragen Sie China": Trump bricht Pressekonferenz nach Wortgefecht mit Journalistin ab

"Fragen Sie China": Trump bricht Pressekonferenz nach Wortgefecht mit Journalistin ab
"Fragen Sie China": Trump bricht Pressekonferenz nach Wortgefecht mit Journalistin ab
Bei einem Briefing im Weißen Haus hat Donald Trump die führende Position der USA bei der Durchführung von Corona-Tests hoch gelobt. Als eine Journalistin deren Bedeutung angesichts der anhaltend hohen Fallzahlen hinterfragte, riet er ihr, ihre Frage an China zu richten.

Die chinesischstämmige Korrespondentin des Senders CBS News, Weijia Jiang, fragte den Präsidenten, warum er stets so viel Nachdruck auf die Tatsache legt, dass die USA in puncto Corona-Tests deutlich besser als andere Staaten dastünden, als handle es sich dabei um eine Art eines globalen Wettbewerbs. Damit spielte sie auf mangelnde Fortschritte der Vereinigten Staaten bei der Eindämmung der Pandemie an:

Warum ist es für Sie zu einem globalen Wettbewerb geworden, während immer noch Menschen in den USA Tag für Tag ihr Leben lassen müssen und wir jeden Tag immer noch steigende Fallzahlen erleben?

Verteidigungsminister Mark Esper genießt in Personalfragen nicht das volle Vertrauen von Präsident Donald Trump (Bild vom 27. Januar).

Daraufhin parierte der Staatschef unbeeindruckt, dass Menschen genauso auch überall auf der ganzen Welt an COVID-19 sterben, und sagte schließlich, dass die Journalistin doch vielleicht lieber China danach fragen sollte.

Fragen Sie nicht mich, stellen Sie China diese Frage, ok? Wenn Sie China danach fragen, werden Sie vielleicht eine sehr ungewöhnliche Antwort bekommen", wird Trump vom Guardian zitiert.

Ohne eine Reaktion von Jiang abzuwarten, übergab der US-Präsident das Wort an deren Kollegin vom TV-Sender CNN, Kaitlan Collins. Da sich jedoch im selben Moment Jiang noch einmal meldete, ließ Collins sie zunächst ausreden. Die CBS-Korrespondentin fragte Trump, warum er eine solche Anmerkung ausgerechnet an ihre Adresse richtete. Dem widersprach er und sagte, dass er auch genau dasselbe jedem sagen würde, der eine "solche freche Frage" stellen würde.

Als Kaitlan Collins nach diesem verbalen Schlagabtausch endlich zu Wort kommen wollte, verweigerte Trump ihr diese Gelegenheit unter dem Vorwand, dass sie ihre Runde gerade verpasst habe. Nachdem sich auch die nächste Journalistin an der Reihe nicht meldete, beendete Trump kurzerhand die Pressekonferenz und zog sich wieder in das Weiße Haus zurück.

In seiner Rhetorik macht Donald Trump weiter unablässig China für die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 in der Welt und schließlich auch in den USA sowie für die dadurch herbeigeführten menschlichen Opfer verantwortlich. Einzelne Bundesstaaten und Politiker reichten bereits offizielle Klagen gegen die Volksrepublik ein und erhoben damit angebliche Ansprüche auf die Zahlung von Entschädigungen. Die Regierung Chinas weist alle derartigen Vorwürfe entschieden zurück.

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