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Elon Musk zu Corona-Maßnahmen der US-Regierung: "Das ist faschistisch!"

Elon Musk zu Corona-Maßnahmen der US-Regierung: "Das ist faschistisch!"
Den Corona-Maßnahmen konnte Elon Musk zuletzt nichts Positives abgewinnen. Zumal auch sein Unternehmen betroffen ist.
Im ersten Quartal 2020 verbuchte sein Unternehmen überraschend positive Zahlen. Doch die Schlagzeilen bestimmt ein anderes Thema, nachdem sich Tesla-Chef Musk über die Maßnahmen der US-Regierung im Kampf gegen COVID-19 geäußert hat.

Viele Anleger waren überrascht über die Zahlen, die Tesla-Chef Elon Musk präsentierte. Während die US-Autohersteller aufgrund der Corona-Krise mit einem massiven Einbruch der Verbrauchernachfrage und erzwungenen Werksschließungen konfrontiert sind, feierte Tesla dieses Jahr ein erfolgreiches erstes Quartal.

In Grünheide schreiten die Bauarbeiten für die Tesla-Fabrik weiter voran. (27. März 2020)

Die Aktien des Unternehmens stiegen im Handel zuletzt um 8,8 Prozent auf 871 US-Dollar. Tesla produziert zwar nur einen Bruchteil der Fahrzeuge seiner alteingesessenen Rivalen, verfügt aber über einen wesentlich höheren Börsenwert.

Erst gestern hatte der in Detroit ansässige Rivale Ford einen Verlust von zwei Milliarden Dollar im ersten Quartal gemeldet. Der Konzern prognostiziert zudem, dass man im laufenden Quartal aufgrund der Corona-Pandemie wohl weitere fünf Milliarden US-Dollar verlieren werde.

Der US-Autokonzern General Motors setzte am Montag hingegen seine Aktienrückkäufe aus und wird demnach am 6. Mai Gewinne präsentieren.

Derweil ist jedoch auch die weitere Entwicklung Teslas durch COVID-19 gefährdet. Das eigene Werk in Fremont musste bereits wegen der kalifornischen Corona-Maßnahmen geschlossen werden. Seit dem 24. März und mindestens bis zum 31. Mai stehen die Bänder still.

Bei einer Telefonkonferenz am Mittwoch erklärte Musk, er wisse nicht, wann Tesla die Produktion in Kalifornien wieder aufnehmen könne. Die staatlichen Maßnahmen bezeichnete er als "ernstes Risiko" für das Unternehmen.

"Wenn jemand in seinem Haus bleiben möchte, ist das großartig", sagte Musk. "Sie können in ihrem Haus bleiben und sollten nicht gezwungen werden, es zu verlassen."

(Aber) zu sagen, dass sie ihr Haus nicht verlassen können und dass sie verhaftet werden, wenn sie es tun, ist faschistisch! Das ist nicht demokratisch, das ist keine Freiheit. Geben Sie den Menschen ihre gottverdammte Freiheit zurück", ergänzte Musk.

In Reaktion auf den Tweet eines Journalisten, der Musks Faschismusvorwurf zitierte, legte der Tesla-CEO nach.

Zum Teufel, ja!", unterstrich Musk seine Kritik.

Bereits am 6. März hatte der schillernde US-Unternehmer "die Coronavirus-Panik" in einem Tweet als "dumm" bezeichnet, bot aber später an, Krankenhäuser mit kostenlosen Beatmungsgeräten zu versorgen.

Musk teilte zuletzt auch die Kritik an den Corona-Maßnahmen Kaliforniens. So stimmte er einem Tweet zu, der darauf hinwies, dass die Krankenhäuser des Bundesstaates Personal entlassen und in Konkurs gehen würden. Er verwies auch auf Daten, wonach die Krankenhäuser in Kalifornien "halb leer" seien.

Für den Umgang der deutschen Regierung mit der Corona-Pandemie fand der Unternehmer hingegen lobende Worte. "Sehr vernünftig" nannte Musk am Mittwoch die graduelle Aufhebung der Corona-Beschränkungen in Deutschland.

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