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Donald Trump über Corona-Pressekonferenzen: "Das ist die Zeit und Mühe nicht wert!"

Donald Trump über Corona-Pressekonferenzen: "Das ist die Zeit und Mühe nicht wert!"
Donald Trump über Corona-Pressekonferenzen: "Das ist die Zeit und Mühe nicht wert!" (Symbolbild)
Es klingt, als hätte Donald Trump plötzlich keine Lust auf seine Pressekonferenzen zur Corona-Pandemie mehr. Der US-Präsident hat seit Mitte März beinahe jeden Tag fast zwei Stunden lange Briefings abgehalten. Nun stellt der Republikaner das Ritual zur Disposition.

US-Präsident Donald Trump stellt seine regelmäßigen Pressekonferenzen in der Corona-Krise offenbar auf den Prüfstand. Der Republikaner hat seit Mitte März fast täglich Briefings abgehalten, die teilweise länger als zwei Stunden dauerten. Die Veranstaltungen wurden live im Fernsehen übertragen. Journalisten konnten dem Präsidenten dabei ausführlich Fragen stellen. Am Samstag gab es kein solches Briefing. Auch für Sonntag stand keines auf Donald Trumps Terminplan.

Am Samstagabend (Ortszeit) schrieb der Republikaner auf Twitter:

Was hat es für einen Zweck, Pressekonferenzen im Weißen Haus abzuhalten, wenn die Lamestream-Medien nichts als feindselige Fragen stellen und sich dann weigern, die Wahrheit oder Fakten genau zu berichten. Sie haben Rekord-Einschaltquoten und das amerikanische Volk bekommt nichts als Fake News. Das ist die Zeit und Mühe nicht wert!

Wegen verbaler Attacken auf einige Medienvertreter, umstrittener und teils auch falscher Aussagen hatte sich der US-Präsident zunehmend Kritik für seine Auftritte eingehandelt. Bei der Pressekonferenz am Donnerstag ermunterte Donald Trump Forscher, Möglichkeiten zu prüfen, Menschen im Kampf gegen das Virus direkt Desinfektionsmittel zu spritzen. Damit löste er breite Empörung aus.

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Die Katastrophenschutzbehörde des US-Bundesstaats Maryland erklärte kurz nach dem Auftritt, es seien mehrere Anrufe mit Fragen zu Desinfektionsmittel und COVID-19 eingegangen. Die Behörde musste daraufhin antworten, dass solche Mittel unter keinen Umständen injiziert oder anderweitig verabreicht werden dürften.

Auch andere öffentliche Stellen und Hersteller von Desinfektionsmittel sahen sich zu öffentlichen Warnungen veranlasst, darunter der britische Konsumgüterkonzern Reckit Benckiser. Donald Trumps voraussichtlicher Herausforderer bei der Präsidentschaftswahl im November, der Demokrat Joe Biden, schrieb auf Twitter an die Adresse der Bürger:

Ich kann nicht glauben, dass ich das sagen muss, aber trinken Sie bitte keine Bleiche.  

Am Freitag versuchte der Republikaner, seine Äußerungen einzufangen, und erklärte, diese seien nur "Sarkasmus" gewesen. Am selben Tag beendete der US-Präsident die Pressekonferenz nach einer Rekordzeit von nur etwa 20 Minuten, ohne Fragen zu beantworten. Mehrere US-Medien berichteten am Wochenende, es gebe eifrige Bemühungen von Donald Trumps Beratern, die Briefings abzukürzen und seltener anzusetzen. Kurz darauf folgte dann der Tweet des Republikaners. (dpa)

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