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Amerikanischer Traum ausgesetzt: Trump will Einwanderung in die USA stoppen

Amerikanischer Traum ausgesetzt: Trump will Einwanderung in die USA stoppen
US-Präsident Donald Trump will die gesamte Einwanderung in die Vereinigten Staaten vorübergehend aussetzen. Dies werde gemacht, um Arbeitsplätze von US-Bürgern inmitten der COVID-19-Krise zu schützen, schrieb Trump am Montagabend auf Twitter.

"Angesichts des Angriffs des unsichtbaren Feindes sowie der Notwendigkeit, die Arbeitsplätze unserer großartigen amerikanischen Bürger zu schützen, werde ich eine Anordnung zur vorübergehenden Aussetzung der Einwanderung in die Vereinigten Staaten unterzeichnen!", sagte Trump.

Die Ankündigung hat bereits online bei Anhängern und Kritikern heftig polarisierte Reaktionen hervorgerufen. Eine Reihe konservativer Gesetzgeber begrüßte die Idee mit Zustimmung. So forderte der Republikaner Tom Cotton die Regierung auf, Millionen von US-Amerikanern bei der Rückkehr zu ihren Arbeitsplatz zu helfen.

Die Kritiker des Präsidenten aus der Demokratischen Partei waren weniger enthusiastisch. Der Kongressabgeordnete Don Beyer bezeichnete einen solchen Schritt als "fremdenfeindliches Sündenbock-Denken" und fügte hinzu: "Die Einwanderung ist fast zum Stillstand gekommen, und die USA haben weit mehr Fälle als jedes andere Land".

Es wurden bislang keine Details preisgegeben, und es bleibt unklar, wann die neue Anordnung in Kraft treten wird, wie lange das Verbot andauern wird und welche Ausnahmen, wenn überhaupt, die neue Einwanderungspolitik zulassen wird.

Touristenvisa und auch sehr langfristige Geschäftsvisa gelten in den USA nicht als Einwanderungsvisa. Darunter fallen vor allem Visa für zeitlich unbefristete Aufenthalte, Auslandsadoptionen, bestimmte Arbeitsvisa und Aufenthaltsgenehmigungen für Ehepartner oder Angehörige von US-Bürgern.

Seit Ende März stellen die USA weltweit praktisch ohnehin keine Visa mehr aus. Botschaften und Konsulate würden bis auf Weiteres nur noch in dringenden und begründeten Einzelfällen Visa-Anträge bearbeiten, hatte das US-Außenministerium mitgeteilt. Es sei nicht absehbar, wann der normale Betrieb wieder aufgenommen werden könne.

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(rt/dpa)

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