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USA: Facebook geht gegen Protestaufrufe von Gegnern der Corona-Isolation vor

USA: Facebook geht gegen Protestaufrufe von Gegnern der Corona-Isolation vor
USA: Facebook geht gegen Protestaufrufe von Gegnern der Corona-Isolation vor
Die Ausweitung der Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie löste in mehreren US-Bundesstaaten eine massive Demonstrationswelle aus. Um zu verhindern, dass den zahlreichen Protestaufrufen Folge geleistet wird, will das soziale Netzwerk entsprechende Inhalte sperren.

So soll das Organisieren von Protesten gegen Quarantäne-Auflagen, die angesichts der anhaltend wachsenden Zahl bestätigter Corona-Infektionen in den USA verhängt wurden, auf Facebook nur noch begrenzt möglich sein. Wenn sie von den Behörden verboten wäre oder gegen die Vorschriften verstoße, wonach Menschen genügend Abstand voneinander einhalten müssten, dürfe eine Demonstration nicht über Facebook organisiert werden, erklärte der Sprecher des Unternehmens am Montag der CNN. Das Netzwerk werde gegen entsprechende Inhalte vorgehen, die unter anderem den geplanten Protestkundgebungen in den Bundesstaaten Kalifornien, New Jersey und Nebraska gewidmet sind, hieß es weiter.

In mehreren US-Bundesstaaten war es zuletzt zu kleineren Protesten gegen die von den jeweiligen Gouverneuren verhängten Ausgangsbeschränkungen gekommen. Bei manchen Demonstrationen wurde dabei klar gegen die von der Regierung geforderte soziale Distanz verstoßen. In den USA sind alle Menschen aufgerufen, immer mindestens etwa zwei Meter Abstand zu anderen Personen zu halten, um eine weitere Ausbreitung des Coronavirus SARS CoV-2 zu verhindern.

US-Präsident Donald Trump hatte die Menschen seit Freitag zum Teil dazu ermuntert, für eine Wiederöffnung der Wirtschaft und eine Normalisierung des öffentlichen Lebens zu demonstrieren. Nach den Protesten am Wochenende äußerte sich Trump mit Blick auf die Demonstranten anerkennend: "Das sind großartige Menschen", sagte er am Sonntagabend im Weißen Haus. Die Menschen wollten "ihr Leben zurück", denn manche Gouverneure seien einfach zu weit gegangen.

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(rt/dpa)

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