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Analysten: Arbeitslosigkeit in den USA könnte pandemiebedingt 25 Millionen Menschen treffen

Analysten: Arbeitslosigkeit in den USA könnte pandemiebedingt 25 Millionen Menschen treffen
Arbeitslosenagentur in San Francisco (Symbolbild)
Die Corona-Pandemie hat die US-Wirtschaft fest im Griff. Immer mehr Menschen verlieren ihre Arbeitsplätze und beantragen Arbeitslosenunterstützung. Einige Experten sind der Meinung, dass die Arbeitslosenzahl auf bis zu 25 Millionen Menschen ansteigen könnte.

Das US-Arbeitsministerium wird am Donnerstag die Zahl der wöchentlichen Anträge auf Arbeitslosenunterstützung bekannt geben. Wirtschaftsexperten gehen davon aus, dass weitere 5,4 Millionen US-Amerikaner Arbeitslosenunterstützung beantragen werden. Somit wird die Zahl in einem Monat auf über 22 Millionen ansteigen.

Der Eingang des New Yorker Arbeitsministeriums am 20. März 2020

In der Woche bis zum 4. April wurden mehr als sechs Millionen Anträge eingereicht, was einen leichten Rückgang gegenüber der Rekordzahl von rund 6,9 Millionen in der Vorwoche darstellt.

Der anhaltende Anstieg bei den Anträgen auf Arbeitslosenunterstützung wurde durch die Ausweitung der Zahl der Antragsberechtigten zusätzlich angetrieben. Durch das CARES-Gesetz wurden Selbständige und unabhängige Unternehmer in die Gruppe der Antragsberechtigten aufgenommen. Die meisten Arbeitsplatzverluste wurden in Restaurants und Bars verzeichnet, während Bereiche wie Gesundheitsversorgung und Soziales ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen wurden. Laut Yahoo Finance soll der Morgan Stanley-Ökonom Jan Kozak in einer Notiz erklärt haben:

Obwohl wir glauben, dass das Ausmaß der Zunahme der Ansprüche den Höhepunkt überschritten hat, steigt die kumulative Zahl noch immer an und wird in den nächsten Wochen wahrscheinlich die 25 Millionen-Grenze erreichen.

Einige Ökonomen prognostizieren jedoch, dass die Zahl der Anträge in den kommenden Wochen stetig sinken wird.

Archivbild: Ein arbeitsloser Mann während der Großen Depression auf einem Pier in den New Yorker Docks

Laut dem Nomura-Ökonom Lewis Alexander "gibt es einige Anzeichen dafür, dass US-Staaten, die bereits früher Sperren eingeführt haben, ihre Schadenszahlen senken sehen (Pennsylvania, Kalifornien, New York). Dies wird jedoch durch erhöhte Ansprüche in Staaten mit kürzeren Sperrzeiten (Virginia, Georgia) ausgeglichen". Er fügte hinzu:

Je weiter wir uns vom Zeitpunkt der ersten Lockdowns entfernen, desto mehr dürfte sich die Zahl der Anträge normalisieren.

Bis heute gibt es weltweit mehr als zwei Millionen bestätigte Corona-Infektionen und über 137.000 Todesfälle testpositiver Menschen. In der am schlimmsten betroffenen Nation, den Vereinigten Staaten, wurden mehr als 639.000 Menschen infiziert und über 30.000 testpositive Todesfälle gemeldet.

US-Präsident Donald Trump sagte am Mittwoch, dass die Ausbreitung des Coronavirus in den USA "den Höhepunkt überschritten" habe.

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