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US-Hilfe an Militär der Ukraine seit 2014 über 1,3 Milliarden Dollar – NATO-Beitritt dennoch fern

US-Hilfe an Militär der Ukraine seit 2014 über 1,3 Milliarden Dollar – NATO-Beitritt dennoch fern
US-Hilfe für ukrainische Streitkräfte seit 2014 über 1,3 Mld. Dollar – NATO-Beitritt dennoch fern (Archivbild: Teilnehmer der militärischen Übung "Rapid Trident 2018" auf dem Jaworiw-Übungsgelände in der Oblast Lwow in der Ukraine)
Mehr als 1,3 Milliarden Dollar haben die USA der Ukraine seit dem Jahr 2014 zur Stärkung der Verteidigung und der Zusammenarbeit mit der NATO zur Verfügung gestellt. Dies erklärte Eric Pahon, Sprecher des US-Verteidigungsministeriums, gegenüber der russischen Zeitung Iswestija. Er stellte jedoch gleichzeitig fest, dass Washington den NATO-Beitritt der Ukraine zwar befürworte, territoriale Fragen einschließlich des vermeintlichen Krimproblems jedoch ein wichtiges Hindernis blieben.

Unterdessen sind US-amerikanische Experten sicher, dass weder die Vereinigten Staaten noch ihre Verbündeten einer weiteren Ausweitung der NATO auf Kosten der Ukraine zustimmen werden. Einen weiteren Grund dafür – neben territorialen Problemen – sehen sie in zusätzlichen Spannungen in den Beziehungen zu Russland, die dadurch entstehen könnten. Denn Russland betrachtet die geographische Nähe des Blocks zu seinen Grenzen als Bedrohung für die nationale Sicherheit.

Einen solchen Standpunkt äußerte Frederic S. Pearson, Direktor des Zentrums für Friedens- und Konfliktforschung an der University of Wayne in Detroit, gegenüber Iswestija.

"Die russischen Interessen wurden nicht berücksichtigt, und viele glaubten, dass die Russische Föderation sich mit den freundlichen Zusicherungen des Westens zufrieden geben und sich beispielsweise dem gemeinsamen Kampf gegen den Terrorismus anschließen würde. Die unbeabsichtigten und schlecht kalkulierten Folgen haben jedoch das Gefühl von Bedrohung und Empörung verstärkt", führte Pearson aus.

Eine Alternative sieht Pearson in einer Eindämmung des Wettrüstens, Deeskalation, Beratungen und Verhandlungen der westlichen Länder mit Russland, wofür Strukturen wie die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa bereitstehen.

Michael E. O'Hanlon, ein Forscher für Außenpolitik an der Brookings Institution, äußerte ähnliche Ansichten. Ihm zufolge sei es sehr unwahrscheinlich, dass die Krimfrage, die das Haupthindernis auf dem Weg Kiews zur NATO darstellt, eines Tages zugunsten der Ukraine gelöst werde.

"Jetzt ist es wichtig, den Krieg im Donbass zu beenden. Das sollte unser Hauptziel sein. Und wenn wir einen Weg finden, dies durch Minsk-2 zu erreichen, dann könnten einige Sanktionen aufgehoben werden, und vielleicht werden sich die Beziehungen zwischen Russland einerseits und den USA, NATO, und der EU andererseits allmählich verbessern", erklärte O'Hanlon.

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