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Veganerin wutentbrannt wegen Pizza "mit Alles": Wurststücke unter die Pilze geschoben

Veganerin wutentbrannt wegen Pizza "mit Alles": Wurststücke unter die Pilze geschoben
Veganerin wutentbrannt wegen Pizza "mit Alles": Wurststücke unter die Pilze geschoben (Symbolbild)
Domino’s Pizza versteckt Fleisch unter veganen Belägen und "sabotiert" vegane Bestellungen – diesen überaus schwerwiegenden Vorwurf erhob eine Veganismus-Aktivistin aus England. Die 26-jährige JayJay Palmer warf der US-Pizzakette auf deren Facebook-Seite vor, das Essen, das sie bei der Niederlassung Spennymoor in der englischen Grafschaft Durham bestellt hatte, bewusst mit Fleisch "sabotiert" zu haben.

"Ich und mein Partner haben eine Bestellung aufgegeben und überdeutlich gemacht, dass ich Veganerin bin", schrieb die erzürnte Kundin in ihrer nunmehr entfernten Rezension auf ihrer Facebook-Seite.

Als die Pizza geliefert wurde, waren da Hühnerstücke, in Scheiben geschnitten und unter dem Teig versteckt – noch mit Sauce darüber, in einem Versuch, sie zu tarnen,

führte die Dame den Grund ihrer Entrüstung aus. Vollends perfide Denkweise warf die aus allen Wolken gefallene Kundin den Mitarbeitern der Pizzeria wegen deren Einsatz von Wurst vor:

Und sie haben kleine Stücke von Wurst versteckt – die Wurst war ganz klein gehackt und unter die Pilze geschoben!

Palmer erklärte, sie habe mit dem Filialleiter gesprochen, der sich entschuldigt und ihr eine Rückerstattung und ein Essen auf Kosten des Hauses angeboten habe. "Ich weiß ja nicht, wie ihr das so findet, aber das ist für mich nicht gut genug", fuhr Palmer fort und erklärte, dass sie sich "sabotiert und diskriminiert" fühle. In einem Gespräch mit The Independent monierte  Palmer, dass Veganer von Lebensmittelfachleuten oft nicht ernst genommen würden. Gerade Köchen gegenüber war die maßlos enttäuschte Verbraucherin richtiggehend in Harnisch:

Ich verstehe, dass die meisten Leute Veganismus nicht verstehen oder gegen uns sind (besonders Köche), aber ich würde nie jemanden so behandeln. Mich so zu sabotieren, ist einfach ekelhaft.

In einer Erklärung gegenüber The Independent wiederholte ein Sprecher die Entschuldigung an Palmer und legte seine Sichtweise dar:

Als Frau Palmer sich beschwerte, entschuldigten wir uns für diesen, wirklich einem Versehen entwachsenden Vorfall und boten Frau Palmer eine volle Rückerstattung an. Sie lehnte jedoch ab. Hier von einer  "absichtlichen Sabotage" zu sprechen, ist absoluter Nonsens.

Der Sprecher der Kette fügte hinzu, man arbeite derzeit daran, vegane Auswahl ins reguläre Menü aufzunehmen, um einer steigenden Nachfrage gerecht zu werden. Man könne jedoch "noch nicht zu viel verraten".

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