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Babynahrung im Leichenhaus aufbewahrt – Ermittlungsverfahren in Sibirien

Babynahrung im Leichenhaus aufbewahrt – Ermittlungsverfahren in Sibirien
Babynahrung im Leichenhaus aufbewahrt – Ermittlungsverfahren in Sibirien (Symbolbild)
Die Polizei der russischen Stadt Jugorsk im Autonomen Kreis der Chanten und Mansen hat eine umfassende Ermittlung eingeleitet, nachdem sie in der Trauerhalle eines lokalen Leichenhauses ein provisorisches Lager mit Babynahrung sichergestellt hatte. Damit reagierten die Beamten auf ein virales Netz-Video, dass den Innenraum der Einrichtung zeigt, in dem zahlreiche Kartons mit Kinderkost verstaut sind.

Das Video wurde vom Abgeordneten der städtischen Duma Anton Pantin hochgeladen, berichtet  Interfax. Laut seinen Einschätzungen handele es sich dabei um etwa drei Tonnen Babynahrung im Wert von umgerechnet 20.000 Euro. Pantin behauptete, dass die Mitarbeiter der Leichenhalle ihre Tätigkeit bis jetzt täglich fortgesetzt hätten, so dass die Lebensmittel der Einwirkung solcher Giftstoffe wie Formalin, Phenol, Thymol und Sublimat unmittelbar ausgesetzt worden seien, die zur Leichenkonservierung benutzt werden. In einer Stellungnahme auf eine Anfrage der Nachrichtenagentur Ura.ru erklärten die lokalen Behörden, dass die Babynahrung bereits abgelaufen und in der medizinischen Einrichtung bis zum Abtransport zum Recycling aufbewahrt worden sei. Die Ermittlungen dauern an.

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