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Prozessbeginn: Justizopfer Gustl Mollath verklagt Bayern auf 1,8 Millionen Euro

Prozessbeginn: Justizopfer Gustl Mollath verklagt Bayern auf 1,8 Millionen Euro
Justizopfer Gustl Mollath hält bei einer Pressekonferenz am 1. März 2018 in München eine Kopie der Verfassung Bayerns und der Bundesrepublik Deutschland in der Hand. Den Freistaat hat er auf 1,8 Millionen Euro verklagt.
Der Fall Gustl Mollath geht in eine neue Runde: Das wohl bekannteste Justizopfer Deutschlands fordert knapp 1,8 Millionen Euro vom Freistaat Bayern - für mehr als sieben Jahre zu Unrecht in der Psychiatrie. Am Mittwoch startet am Landgericht München I ein Zivilprozess um Amtshaftungsansprüche.

Der heute 62 Jahre alte Gustl Mollath will Schadenersatz für 2747 verlorene Tage. Das Justizministerium hatte Mollath außergerichtlich 170.000 Euro geboten, doch das reichte dem heute 62-Jährigen nicht.

"Ich hätte es im Interesse meines Mandanten und auch des Freistaates richtig gefunden, zu einer außergerichtlichen Einigung zu kommen", sagte Mollaths Anwalt Hildebrecht Braun. "Wir haben uns bemüht, zu einer vergleichsweisen Lösung zu kommen. Diese Bemühungen sind leider gescheitert. Ich glaubte, es wäre im Interesse einer Befriedung, dass man die Geschichte in anderer Form löst – aber wenn der Freistaat das anders haben will ..."

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Das Justizministerium sei "weiterhin an einer gütlichen Einigung interessiert", sagte eine Sprecherin. "Diese muss aber auch rechtlich vertretbar sein."

Mollath war im Jahr 2006 nach Körperverletzungsvorwürfen seiner Frau vom Landgericht Nürnberg-Fürth in die Psychiatrie eingewiesen worden. Im Zuge eines Wiederaufnahmeverfahrens kam er 2013 frei. Im August 2014 wurde er vom Landgericht Regensburg freigesprochen. (dpa)

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