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Von Mutter eingeschlossen: "Mowgli"-Mädchen nach Tagen Gefangenschaft aus Moskauer Wohnung befreit

Von Mutter eingeschlossen: "Mowgli"-Mädchen nach Tagen Gefangenschaft aus Moskauer Wohnung befreit
Von Mutter eingeschlossen: "Mowgli"-Mädchen nach Tagen Gefangenschaft aus Moskauer Wohnung befreit (Symbolbild)
Die Moskauer Polizei und Mitarbeiter des Katastrophenschutzes haben am Sonntag ein fünfjähriges Mädchen gerettet, nachdem es mehrere Tage in einer verschlossenen Wohnung ohne Aufsicht verbracht hatte. Das Kind wurde mit Unterernährung und einem in die Haut eingewachsenen Halsband in ein Krankenhaus gebracht. Die Staatsanwaltschaft der russischen Hauptstadt leitete ein Strafverfahren wegen versuchten Mordes gegen die Mutter des Mädchens ein.

Laut einem Polizeibericht hätten sich die Nachbarn zuvor über lautes Kindergeschrei in der Wohnung beschwert und daraufhin die Rettungskräfte alarmiert. Die eingetroffenen Beamten mussten die Eingangstür aufbrechen, um in den Wohnraum zu gelangen.

Die Fünfjährige sei mehrere Tage von ihrer Mutter in der Wohnung gefangen gehalten worden, so die Pressemittelung weiter. Sie weise Anzeichen von Unterernährung sowie fehlende soziale Fertigkeiten auf. Das Kind wurde an eine Intensivstation einer Moskauer Klinik übergeben. Die Ärzte entfernten eine eingewachsene Kette vom Hals des Mädchens, ihr Leben sei mittlerweile außer Gefahr.

Die mutmaßliche Mutter des Kindes wurde bereits in Gewahrsam genommen und wird zurzeit vernommen. Einer Nachbarin zufolge soll die 46-Jährige auch früher schon ihre Tochter über längere Zeit alleine zu Hause gelassen haben. Ein Video aus der betroffenen Wohnung zeigt in allen Zimmern haufenweise Müll über den Boden verteilt. Die Hintergründe des Geschehenen werden ermittelt.

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