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22 Stunden Dauererektion: Schotte spritzt sich "Barbie-Droge" und muss ins Krankenhaus

22 Stunden Dauererektion: Schotte spritzt sich "Barbie-Droge" und muss ins Krankenhaus
22 Stunden Dauererektion: Schotte spritzt sich "Barbie-Droge" und muss ins Krankenhaus (Symbolbild: Sonnenbank in einem Sonnenstudio. Der Patient wünschte im Nachhinein, er wäre lieber gleich bei dieser geblieben)
Mit einer schmerzhaften und fast einen Tag anhaltenden Dauererektion ist ein 41-jähriger Schotte ins Krankenhaus eingeliefert worden. Er hatte über längere Zeit das Bräunungsmittel Melanotan injiziert, das eigentlich in Großbritannien wegen seiner wenig erforschten Nebenwirkungen illegal ist. Der Mann erwarb es jedoch auf ganz normalem Wege in einem Laden für Bodybuilding-Bedarf, schrieb Daily Mail am Montag.

Der Schotte spritzte sich das synthetische Hormon mehrere Monate lang in den unteren Teil des Bauchs, und genoss dank einer Erhöhung des Melanin-Pegels daraufhin immer eine gute Bräunungswirkung, schreibt das Blatt mit Verweis auf das Queen Elizabeth University Hospital in Glasgow. Jedoch löste das auch als "Barbie-Droge" bekannte Mittel bei ihm anscheinend zuvor schon etwa zweistündige Anfälle von Priapismus aus – einer schmerzhaften Dauererektion. Der 41-jährige brachte diese allerdings nicht mit dem Melanotan in Verbindung, weil weder die Packungsbeilage noch der Verkäufer im Fachgeschäft auf mögliche Nebenwirkungen verwiesen. Priapismus dauert in der Regel vier bis sechs Stunden – bei dem Bodybuilder dauerte der letzte Anfall aber sage und schreibe 22 Stunden, worauf hin er ärztliche Hilfe suchte.

Im Krankenhaus konnte die Störung mit Injektionen von Gegenmitteln in den Penis über mehrere Stunden hinweg schließlich erfolgreich bekämpft werden, ohne dass eine Operation notwendig wurde. Jedoch hatte der Schotte auch nach seiner Entlassung vier Wochen lang Erektionsstörungen, die von spontanen kurzen Erektionen unterbrochen wurden.

Die Ärzte können über die Gründe für eine solche Störungsdauer nur mutmaßen: Außer des dürftigen Forschungsstand über Nebenwirkungen des Mittels an sich könnten auch Wechselwirkungen mit anderen Mitteln nicht ausgeschlossen werden – jedoch habe der Patient sich selbst aus dem Krankenhaus entlassen, bevor weitere Untersuchungen möglich waren. Der Schotte soll seit dem Vorfall Melanotan abgeschworen und sich auf das Solarium besonnen haben.

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