icon bookmark-bicon bookmarkicon cameraicon checkicon chevron downicon chevron lefticon chevron righticon chevron upicon closeicon v-compressicon downloadicon editicon v-expandicon fbicon fileicon filtericon flag ruicon full chevron downicon full chevron lefticon full chevron righticon full chevron upicon gpicon insicon mailicon moveicon-musicicon mutedicon nomutedicon okicon v-pauseicon v-playicon searchicon shareicon sign inicon sign upicon stepbackicon stepforicon swipe downicon tagicon tagsicon tgicon trashicon twicon vkicon yt

Taiwanesin brennt sich Mikrolöcher ins Auge – mit zu hellem Smartphone-Bildschirm

Taiwanesin brennt sich Mikrolöcher ins Auge – mit zu hellem Smartphone-Bildschirm
Taiwanesin brennt sich Mikrolöcher ins Auge – mit zu hellem Smartphone-Bildschirm (Symbolbild: Photographieren der Herrnhut-Sterne auf dem Weihnachtsmarkt in Königstein mit dem Smartphone am 01. Dezember 2018. Diese Helligkeitseinstellung des Bildschirms reicht in dunklerer Umgebung völlig aus)
Annähernd 500 "Mikro-Löcher" hat eine 25-jährige Taiwanesin auf die Hornhaut ihrer Augen gebrannt – mit ihrem Smartphone, welches sie ständig mit der maximalen Bildschirmhelligkeit betrieben hat. Den Schaden zog sie sich im Laufe der letzten zwei Jahre zu, wie ein chinesischer Professor für Augenheilkunde am Montag veröffentlichte.

Als Sekretärin sei die junge Frau ständig auf ihr Telefon angewiesen, zitiert International Business Times Professor Hong Qiting von der Pingtung Fuying-Universität der Wissenschaften und Technologie.

Als sie mit ihrem Telefon in die Sonne hinausging, erhöhte sie die Helligkeit selbstverständlich – doch sie vergaß, sie zu in dunklerer Umgebung wieder zu verringern: So sah sie sich zum Beispiel nachts Filme auf ihrem Smartphone mit der höchsten Bildschirmhelligkeit an. Sie habe sich schließlich daran gewöhnt und die Helligkeit nie mehr angepasst, so der Bericht.

Im Frühjahr 2018 wandte sich die 25-jährige mit blutunterlaufenen Augen an ein Krankenhaus. Beim Augenarzt erfuhr sie, dass sie über 500 Löcher auf ihre Hornhaut gebrannt hatte. Das linke Auge verblieb mit nur 60 Prozent Sehvermögen, das rechte mit nur 30 Prozent. Helligkeitsmessungen ergaben, dass die Sekretärin ihre Augen über längeren Zeitraum einer Bildschirmhelligkeit von 625 Lumen und mehr ausgesetzt hatte – die allgemeine Empfehlung liege bei 300 Lumen. Seitdem befinde sich die Frau in Behandlung und erhole sich langsam, so der Wissenschaftler. Er empfahl, bei Arbeit an Bildschirmen stets die Helligkeit automatisch einstellen zu lassen – ansonsten drohten permanente Schäden, bis hin zum Grauen Star und Netzhauterkrankungen.

Mehr zum Thema – "Ich erkenne mein Land nicht mehr": Gelbwesten fordern Gerechtigkeit

Folge uns aufRT
RT

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen