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Ungeheuerliche Tierquälerei: Zoo von Gaza entkrallt Löwin, damit Besucher mit ihr spielen können

Ungeheuerliche Tierquälerei: Zoo von Gaza entkrallt Löwin, damit Besucher mit ihr spielen können
Ungeheuerliche Tierquälerei: Zoo von Gaza entkrallt Löwin, damit Besucher mit ihr spielen können
Um die Kommunikation mit einer 14 Monate alten Löwin für kleine Besucher sicherer und unterhaltsamer zu machen, haben ihr die Mitarbeiter eines palästinischen Zoos im Gazastreifen die Krallen gezogen. Vertreter verschiedener Tierschutzorganisation verurteilen die Tat aufs Schärfste und bezeichneten sie als eine qualvolle Verstümmelung des Tieres.

Der Rafah Zoo erlebe gerade sehr schwere Zeiten und suche stetig nach Möglichkeiten, seine Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern, berichtet die Daily Mail. Ein Tierarzt habe einen Sack über den Kopf der Löwin namens Falestine gezogen und ihr die Krallen mit einer Schere abgetrennt, während andere Mitarbeiter sie festhielten. Verstörende Aufnahmen der Amputation zeigen das hilflose Tier mit blutenden Pfoten auf einem Tisch liegen. Wie die Tierschutzorganisation Four Paws erklärte, sei eine Abtrennung von Krallen für Löwen nicht nur extrem schmerzhaft, sondern behindere auch im Wesentlichen ihre natürliche Verhaltensweise, sodass sie dann kaum noch Futter verzehren oder klettern können. Außerdem sei der Eingriff in keiner richtigen Tierklinik, sondern direkt im Zoo durchgeführt worden, was das Risiko von Infektionen erhöht habe.

Laut Angaben von Four Paws befinden sich zurzeit im Rafah Zoo etwa 50 Tiere, darunter Löwen, eine Hyäne, Affen, Wölfe, Emus, Katzen, Hunde und exotische Vögel. Seit der Eröffnung des Tierparks wurden bereits mehrere Tiere im Zoo durch Raketenangriffe und bewaffnete Zusammenstöße getötet. Der Tiergarten wurde bereits zuvor wegen mangelnder Pflege kritisiert. Erst im Januar wurden vier junge Löwen bei kalten Temperaturen ohne Schutz gelassen und sind erfroren.

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