Facebook identifiziert und ortet "Gefährder" unter seinen Nutzern
Jeder Nutzer, der Facebook öffentlich droht, kann auf der schwarzen Liste landen: BOLO - "be on the lookout" (auf Deutsch etwa "sei gewahr").
Es gibt mehrere Gründe, warum Facebook einen Nutzer als Drohung betrachten könnte. Er kann sich zum Beispiel mehrmals ohne Erlaubnis auf dem Gelände des Unternehmens aufhalten oder lange Emails mit Drohungen schreiben. Es reicht aber auch, wenn "unangemessene" Kommentare, die gegen Facebook gerichtet sind, gepostet werden, wie ein Ex-Mitarbeiter erzählte. Ein anderer gab zudem an, es gebe bei Facebook keine verbindlichen Richtlinien und man treffe eine Entscheidung in jedem einzelnen Fall.
Facebook bestritt jegliche Verletzung der Privatsphäre von Nutzern und betonte, es ginge bei der Maßnahme ausschließlich darum, die Sicherheit von Mitarbeitern zu gewährleisten.
Mehr zum Thema - Endlich: Facebook erlaubt Nutzern, unerwünschte Nachrichten zu löschen
Liebe Leser und Kommentatoren,
wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.
Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.
Ihr RT DE-Team