icon bookmark-bicon bookmarkicon cameraicon checkicon chevron downicon chevron lefticon chevron righticon chevron upicon closeicon v-compressicon downloadicon editicon v-expandicon fbicon fileicon filtericon flag ruicon full chevron downicon full chevron lefticon full chevron righticon full chevron upicon gpicon insicon mailicon moveicon-musicicon mutedicon nomutedicon okicon v-pauseicon v-playicon searchicon shareicon sign inicon sign upicon stepbackicon stepforicon swipe downicon tagicon tagsicon tgicon trashicon twicon vkicon yt

BfV-Bericht: Verfassungsschutz nahm Amri vor Anschlag in Antiterrordatei auf

BfV-Bericht: Verfassungsschutz nahm Amri vor Anschlag in Antiterrordatei auf
BfV-Bericht: Verfassungsschutz nahm Amri vor Anschlag in Antiterrordatei auf (Archivbild)
Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) hat den späteren Weihnachtsmarkt-Attentäter Anis Amri drei Monate vor dem Anschlag in der gemeinsamen Antiterrordatei von Bund und Ländern erfasst. Das geht aus einem Schreiben der Behörde an das Bundeskriminalamtes (BKA) vom 27. Januar 2017 hervor.

In dem Dokument heißt es, Amri sei durch das BfV am 7. September 2016 in seiner behördeninternen Datei erfasst worden. Der "technische Transfer" zu der beim BKA geführten Antiterrordatei sei dann am 13. September erfolgt.

Damit werde die Behauptung des Verfassungsschutzes, Amri sei "ein reiner Polizeifall" gewesen, erneut schwer erschüttert, sagte der FDP-Obmann im Amri-Untersuchungsausschuss des Bundestages, Benjamin Strasser, am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. "Es stellt sich die Frage, welche neuen oder weiteren Erkenntnisse hatte das BfV zu Anis Amri?", fügte er hinzu.

Der Untersuchungsausschuss soll klären, warum die Behörden den abgelehnten Asylbewerber Amri nicht frühzeitig aus dem Verkehr gezogen haben. Der Tunesier hatte Drogen verkauft und verkehrte mit radikalen Islamisten. (dpa)

Mehr zum Thema - Zwei Jahre nach Breitscheidplatz-Attentat: Speditionsbesitzer enttäuscht von deutschen Behörden

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen