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Anschlag auf indische Sicherheitskräfte in Kaschmir: mindestens 40 Tote

Anschlag auf indische Sicherheitskräfte in Kaschmir: mindestens 40 Tote
Anschlag auf indische Sicherheitskräfte in Kaschmir: mindestens 40 Tote
Ein Bombenanschlag auf indische Sicherheitskräfte in Kaschmir hat mindestens 40 Menschenleben gefordert. Das berichtete die indische Nachrichtenagentur ANI. Ein mit etwa 350 Kilogramm Sprengstoff beladener Geländewagen explodierte am Donnerstagnachmittag (Ortszeit) auf einer Autobahn im Bezirk Pulwama, wie die Polizei mitteilte. Zu dem Zeitpunkt war dort ein Konvoi der paramilitärischen Polizeitruppe CRPF unterwegs.

Die aus Pakistan stammende Terrorgruppe Jaish-e-Mohammed reklamierte den Anschlag für sich. Es war zunächst unklar, ob es sich um einen Selbstmordanschlag handelte. Indische Medien berichteten vom tödlichsten Anschlag aller Zeiten gegen indische Sicherheitskräfte im umkämpften Himalaya-Tal Kaschmir.

Insgesamt waren rund 2.500 CRPF-Angehörige in Dutzenden ungepanzerten Bussen auf dem Weg in das rund 20 Kilometer vom Anschlagsort entfernte Srinagar – die Hauptstadt des indischen Bundesstaates Jammu und Kaschmir. Auf Bildern vom Ort des Geschehens waren die verkohlten Wrackteile eines völlig zerfetzten Busses zu sehen.

Indiens Premierminister Narendra Modi sprach auf Twitter von einem "niederträchtigen Angriff". Er nannte die Toten "Märtyrer" und schrieb: "Die Opfer, die unsere mutigen Sicherheitskräfte gebracht haben, werden nicht vergeblich sein." Innenminister Rajnath Singh kündigte im Interview mit ANI eine "starke Antwort" an. In manchen Medien wurden Stimmen laut, die Rache an Pakistan forderten.

Auch Pakistan verurteilte den Angriff. Dieser sei "sehr besorgniserregend", hieß es in einer in der Nacht zu Freitag veröffentlichten Erklärung des Außenministeriums. Gleichzeitig weise man jede Unterstellung durch "Elemente" der indischen Regierung und der Medien zurück, die den Angriff ohne Untersuchung mit dem pakistanischen Staat in Verbindung bringen wollten. (dpa)

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