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Russlands Verteidigungsministerium: USA planten seit Jahren INF-Ausstieg und Bau verbotener Raketen

Russlands Verteidigungsministerium: USA planten seit Jahren INF-Ausstieg und Bau verbotener Raketen
Russlands Verteidigungsministerium: USA planten seit Jahren INF-Ausstieg und Bau verbotener Raketen (Archivbild: Tomahawk-Marschflugkörper mittlerer Reichweite wird von der USS Farragut abgefeuert. 25. August 2009. Noch gibt es sie nur schiffsbasiert.)
Die USA haben Ihren Ausstieg aus dem INF-Vertrag von langer Hand geplant – und schon zwei Jahre vor dem Ausstieg mit der Vorbereitung zur Fertigung von Kurz- und Mittelstreckenraketen begonnen, die gegen das Abkommen verstoßen. Diese Erkenntnis teilte Russlands Verteidigungsministerium am Samstag mit und zitierte Daten, nach denen im Jahr 2017 sowohl der Ausbau der entsprechenden Produktionskapazitäten begann als auch die Mittel dafür im Wehretat der Vereinigten Staaten eingeplant wurden.

"Bereits im Juni 2017 hat das Rüstungsunternehmen Raytheon in der Stadt Tucson, Arizona, ein Programm zur Erweiterung und Modernisierung seiner Produktionsanlagen gestartet, um [landgestützte] Mittel- und Kurzstreckenraketen zu bauen, die nach dem INF-Vertrag verboten sind." Dies berichtet das russische Verteidigungsministerium. Dem Ministerium stünden diesbezüglich unwiderlegbare Daten zur Verfügung. "Das Raytheon-Werk in Tucson ist die landesweit größte Raketenfabrik für Raumfahrt und Militär mit einer breit aufgestellten Produktpalette, wo so gut wie alle Arten von Raketenwaffen gefertigt werden – Marschflugkörper kurzer und mittlerer Reichweite eingeschlossen", so die Mitteilung des russischen Verteidigungsministeriums weiter. Seinen Daten zufolge "ist die vom Werk belegte Fläche in den letzten zwei Jahren um 44 Prozent gewachsen – von 55.000 auf 79.000 Quadratmeter –, und die Anzahl der Mitarbeiter soll gemäß offiziellen Angaben um fast 2.000 gestiegen sein."

Fast zeitgleich mit der Erweiterung der Produktionskapazität des Werks im November 2017 teilte der US-Kongress dem Pentagon die erste Tranche von 58 Millionen Dollar zu. Dies sei eine direkte Zuweisung "für die Entwicklung einer bodengestützten Rakete mittlerer Reichweite" gewesen, zitiert TASS das russische Verteidigungsministerium. "So zeugen Art und Zeitpunkt der durchgeführten Arbeiten unwiderlegbar darauf hin, dass die US-Regierung [bereits] beschlossen hatte, sich aus dem INF-Vertrag zurückzuziehen – mehrere Jahre vor dem unbegründeten Vorwurf der Vertragsverletzung gegen Russland", fasste das Ministerium zusammen.

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