icon bookmark-bicon bookmarkicon cameraicon checkicon chevron downicon chevron lefticon chevron righticon chevron upicon closeicon v-compressicon downloadicon editicon v-expandicon fbicon fileicon filtericon flag ruicon full chevron downicon full chevron lefticon full chevron righticon full chevron upicon gpicon insicon mailicon moveicon-musicicon mutedicon nomutedicon okicon v-pauseicon v-playicon searchicon shareicon sign inicon sign upicon stepbackicon stepforicon swipe downicon tagicon tagsicon tgicon trashicon twicon vkicon yt

Russlands Außenministerium warnt erneut vor Entführungen durch US-Behörden im Ausland

Russlands Außenministerium warnt erneut vor Entführungen durch US-Behörden im Ausland
Russlands Außenministerium warnt erneut vor Entführungen durch US-Behörden im Ausland (Alla But, Frau von Wiktor But, bei einer Versammlung vor dem US-Konsulat in Sankt-Petersburg zusammen mit Aktivisten der Bewegung "Gewerkschaft der Bürger Russlands". Auf dem Plakat: Ihr Mann hinter Gittern)
Russlands Auswärtiges Amt hat die russischen Bürger erneut vor Verfolgungen durch US-Behörden im Ausland gewarnt, welche gegen ein bilaterales Abkommen verstoßen. Zu den Bedrohungen gehören nicht nur Provokationen, die zu Festnahmen führen, sondern auch unmittelbare Entführungen, geben die Diplomaten offiziell auf der Internetseite des Amtes bekannt. Sie betonen, diese Warnung schon zum sechsten Mal seit dem Jahr 2013 aussprechen zu müssen.

Dabei geht es nicht nur um Aufenthalte russischer Staatsbürger in den USA selbst, sondern auch in Drittländern – vor allem in solchen, mit denen die USA einen Auslieferungsvertrag haben. "Bereits 46 derartige Fälle in Drittländern sind seit dem Jahr 2008 bekannt – davon fallen sieben auf das Jahr 2018", präzisierte das Auswärtige Amt.

Speziell um Entführungen geht es unter anderem in den Fällen des zivilen Piloten Konstantin Jaroschenko und den angeblichen Hacker Roman Selesnjow. Jaroschenko wurde im Jahr 2010 aus Liberia gewaltsam in die USA verschleppt, Selesnjow im Jahr 2014 von den Malediven aus. Dieses Vorgehen verstößt gegen das bilaterale Abkommen von 1999 über gegenseitige rechtliche Hilfe zwischen Russland und den USA.

Ein weiterer Grund für die Entrüstung der russischen Diplomaten ist die Behandlung, die russischen Staatsbürgern in US-Haft zu Teil wird. "Um aus ihnen die gewünschten Geständnisse zu herauszuholen, werden nicht nur psychologische Druckmittel auf sie angewandt, direkte Drohungen eingeschlossen, sondern auch die Methode harter Haftbedingungen: Sehr kalte oder, im Gegenteil, stickige Zellen, fehlende Betten, Versagen medizinischer Hilfe und der Hofgänge", berichtet die Behörde. Bei Weigerung, Geständnisse zu den fingierten Anschuldigungen abzugeben, würden sie zu jahrzehntelangen Haftstrafen verurteilt, so wie es Jaroschenko ergangen sei, aber auch dem Unternehmer Wiktor But.

Ein weiterer Grund für die Warnung ist die Schließung der Generalkonsulate der Russischen Föderation in Seattle und San Francisco durch die US-Behörden. Dies bedeutet eine Enorme Einschränkung für die russischen Diplomaten, in solchen Fällen Hilfe zu leisten.

In Anbetracht der genannten Gefahren rät das Auswärtige Amt Russlands den Bürgern des Landes dringend, bei geplanten Besuchen oder Transitreisen durch die USA, aber auch durch Drittländer, mit denen die USA ein Auslieferungsabkommen haben, alle Risiken mit aller gebotener Vorsicht abzuwägen.

Mehr zum Thema – Russischer Menschenrechtsrat: Die Rechte der Russen werden im Ausland immer öfter verletzt

Folge uns aufRT
RT

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen