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Gegen toxische Männlichkeit: Gillette neues Image erntet massenweise Kritik

Gegen toxische Männlichkeit: Gillette neues Image erntet massenweise Kritik
Gegen toxische Männlichkeit: Gillette-Rebranding erntet massenweise Kritik (Symbolbild)
Der Rasiererhersteller Gillette hat eine neue Werbekampagne gestartet, für die es nun massiv kritisiert wird. Den bekannten Slogan "Für das Beste im Mann" hat Gilette mit dem Spruch "The Best Men Can Be" (zu Deutsch: Das Beste, was Männer sein können“) ersetzt. Mit der Imagekampagne will die Firma aktiv ein Umdenken zu Stereotypen und Rollenklischees bewirken. Im entsprechenden Werbevideo sind zunächst klischeehafte Männerbilder zu sehen, die dem Zielpublikum allerdings eher wenig gefallen.

Das Video zeigt negatives "typisch männliches Verhalten": Raufen, Belästigung und Mobbing. Passend dazu werden Bilder aus der Berichterstattung zum #Metoo-Diskurs gezeigt. Doch die faule Ausrede "Boys will be Boys" (zu Deutsch: Jungs sind eben Jungs) habe den Videomachern zufolge kein Gewicht mehr - denn "etwas hat sich endlich geändert, es wird kein Zurück mehr geben". In der zweiten Hälfte des Werbespots distanziert sich die Marke von diesem Verhalten der Männer und stellt klar, dass es andere Werte sind, die den wahren Mann ausmachen, denn "die Jungen, die heute zuschauen, sind die Männer von morgen".

Die Reaktionen im Netz waren geteilt. Viele Männer fühlen sich von dem Spot angegriffen und wollen sich nicht von Firmen belehren lassen.

Auch Frauen kommentierten, wie genervt sie von solchen Stereotypen sind.

Einige User riefen gar zum Boykott von Gilette-Produkten auf:

Andere Internetnutzer waren von der Umsetzung der Idee jedoch begeistert und kritisierten User, die den Werbespot bemängelten.

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