icon bookmark-bicon bookmarkicon cameraicon checkicon chevron downicon chevron lefticon chevron righticon chevron upicon closeicon v-compressicon downloadicon editicon v-expandicon fbicon fileicon filtericon flag ruicon full chevron downicon full chevron lefticon full chevron righticon full chevron upicon gpicon insicon mailicon moveicon-musicicon mutedicon nomutedicon okicon v-pauseicon v-playicon searchicon shareicon sign inicon sign upicon stepbackicon stepforicon swipe downicon tagicon tagsicon tgicon trashicon twicon vkicon yt

IS-Splittergruppe nimmt Stadt im Nordosten Nigerias ein

IS-Splittergruppe nimmt Stadt im Nordosten Nigerias ein
IS-Splittergruppe nimmt Stadt im Nordosten Nigerias ein (Archivbild: Beim Überfall des ISWA beschädigter minensicherer Truppentransporter des nigerianischen Militärs in Gudumbali, ebenfalls Nordosten Nigerias, November 2018)
Im Nordosten Nigeriens haben Terroristen des sogenannten Islamischen Staates West-Afrika (ISWA) die Stadt Rann eingenommen. Dies berichteten am Montag Quellen in Sicherheitsbehörden des Landes. Die Streitkräfte und Polizei der Regierung flohen aus der Stadt zusammen mit der Zivilbevölkerung, als die Terrormiliz angriff. Die Terroristen fingen sofort an, Gebäude in der Stadt anzuzünden, sobald sie die Stadt erreichten, so die Quelle weiter.

"Die Terroristen sind in Rann eingefallen und haben die Überhand gewonnen – unsere Leute ziehen sich zurück", resümierte der Militärangehörige, der anonym bleiben wollte.

Der Überfall auf Rann steht im Rahmen eines Schlagabtausches der Regierungskräfte und Verbündeter auf der einen und des ISWA auf der anderen Seite: In der letzten Woche erlangten die Militärs die Kontrolle über die Stadt Baga wieder. Zuvor hatte der ISWA Baga, wo das nigerianische Hauptquartier einer internationalen militärischen Anti-Terror-Allianz zwischen Nigeria, Tschad, Kamerun und Niger seinen Sitz hatte, eingenommen und 30.000 Einwohner zusammen mit den Militärs in die Flucht geschlagen. Doch der Erfolg der Rückeroberung war nur mäßig – hunderte von Soldaten ließen beim Gegenangriff ihr Leben. Eine schlechte Kampfmoral und eklatanter Mangel an Ausrüstung wurden schmerzhaft deutlich, schreibt Reuters.

Der sogenannte Islamische Staat West-Afrika (ISWA) spaltete sich im Jahr 2016 von der Terrormiliz Boko Haram ab, die ihrerseits einige Zeit davor dem "eigentlichen" sogenannten Islamischen Staat die Treue geschworen hatte.

Mehr zum Thema – Die Jagd auf Boko Haram: Wie Nigerias Bürgerwehr die Terroristen bekämpft (Video-Reportage)

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen