icon bookmark-bicon bookmarkicon cameraicon checkicon chevron downicon chevron lefticon chevron righticon chevron upicon closeicon v-compressicon downloadicon editicon v-expandicon fbicon fileicon filtericon flag ruicon full chevron downicon full chevron lefticon full chevron righticon full chevron upicon gpicon insicon mailicon moveicon-musicicon mutedicon nomutedicon okicon v-pauseicon v-playicon searchicon shareicon sign inicon sign upicon stepbackicon stepforicon swipe downicon tagicon tagsicon tgicon trashicon twicon vkicon yt

Wenn Gleichberechtigung, dann richtig – Oxford University gewährt Männern "weibliches" Stipendium

Wenn Gleichberechtigung, dann richtig – Oxford University gewährt Männern "weibliches" Stipendium
Wenn Gleichberechtigung, dann richtig – Oxford University gewährt Männern "weibliches" Stipendium (Archivbild: Teil der Universität Oxford)
Die Oxford University hat ein zuvor ausschließlich für Frauen bestimmtes Forschungsstipendium für männliche Bewerber geöffnet: Das Rektorat der Universität entschied, dass das Joanna-Randall-MacIver-Nachwuchsstipendium, das in den 1930er Jahren für Frauen eingerichtet wurde, die bildende Kunst, Musik oder Literatur studieren, "diskriminierend aufgrund des Geschlechts" sei.

Das Stipendium wird aus dem Nachlass des in Großbritannien geborenen Archäologen und Oxford-Absolventen David Randall-MacIver finanziert, der es im Namen seiner Frau Joanna nach ihrem Tod im Jahr 1932 gründete. Er legte damals fest, dass das Forschungsstipendium nur weiblichen Wissenschaftlern gewährt werden sollte.

Mit dieser Entscheidung hat die renommierte Universität erstmals ein ausschließlich für Frauen bestimmtes Stipendium für männliche Bewerber geöffnet. Das Urteil kann Folgen für ähnliche Forschungsstipendien an anderen britischen Hochschulen haben, darunter das Cambridge's Women's Only College in Newnham, das eine Reihe von Stipendien unterhält, die nur Frauen gewährt werden.

Diesen Standpunkt vertritt unter anderem Catherine Casserley, Rechtsanwältin bei Cloisters Chambers und eine der führenden Experten für Diskriminierungsgesetze des Landes. "Was Universitäten tun müssen, ist ihre Stipendien darauf zu prüfen, ob sie diese wirklich legitimerweise im Sinne des Gleichstellungsgesetzes nur für ein Geschlecht anbieten können und ob Ausnahmen […] geltend gemacht werden können", zitiert The Telegraph die Juristin.

Mehr zum Thema – Indien: Gegen Männer-Vormacht – Hunderttausende Frauen bilden 620 Kilometer lange Menschenkette

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen