Newsticker

Ägypten schiebt Deutschen wegen Terrorverdachts ab

Die ägyptischen Behörden haben einen 23-jährigen Mann aus Göttingen wegen mutmaßlicher Terrorverbindungen zurück nach Deutschland abgeschoben. Nach Darstellung der staatlich gelenkten Zeitung "Al-Ahram" vom Freitag, soll der Mann versucht haben, sich der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) auf der Sinai-Halbinsel anzuschließen. Der Student war vor zwei Wochen bei der Einreise nach Kairo von den ägyptischen Behörden festgehalten worden und galt anschließend zunächst als verschwunden.
Ägypten schiebt Deutschen wegen Terrorverdachts ab Quelle: Reuters

Die Familie des 23-Jährigen bestätigte am Nachmittag, er sei bereits wieder in Deutschland. Das sagte sein Bruder der Deutschen Presse-Agentur. Nähere Angaben machte er nicht. Bei Facebook hatte der 24-Jährige geschrieben, sein Bruder werde von der Mutter und zwei Geschwistern auf einem Flughafen abgeholt. Es gehe ihm den Umständen entsprechend gut, er sei auf dem Weg nach Göttingen. (dpa)

Mehr zum ThemaAuswärtiges Amt: Seit Mitte Dezember vermisster Gießener in Ägypten in Gewahrsam

Liebe Leser und Kommentatoren,

wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.

Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.

Ihr RT DE-Team