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Ruanda verbietet aufhellende Kosmetik und startet Aufklärungsarbeit

Ruanda verbietet aufhellende Kosmetik und startet Aufklärungsarbeit
Ruanda verbietet aufhellende Kosmetik und startet Aufklärungsarbeit (Symbolbild)
Präparate zur Hautaufhellung, die sich in einigen Regionen der Welt einer extrem hohen Nachfrage erfreuen, sind in Ruanda ab sofort auf dem Index. Die Regierung will das Verbot von Bleichmitteln nun verstärkt durchsetzen. Regierungsbeamte und Polizei sollen Aufklärungsarbeit leisten und minderwertige Hautpräparate – vor allem Produkte, die das toxische Bleichmittel Hydrochinon enthalten – beschlagnahmen.

Der ruandische Präsident Paul Kagame schrieb im November auf Twitter, dass solche Aufheller "ziemlich gefährlich" seien. Er forderte das Gesundheitsministerium des Landes auf, sich damit "sehr schnell" zu befassen und löste damit landesweit heftige Diskussionen aus. Viele kritisierten seinen Standpunkt, da Aufheller vor allem bei Kunden aus Asien, dem Nahen Osten und Afrika sehr beliebt sind. Die kostspieligen und häufig gefährlichen Kosmetika werden in vielen afrikanischen Ländern noch immer uneingeschränkt verkauft, obwohl die Regierungen auf dem Kontinent immer häufiger davon abraten. Die Präparate enthalten Chemikalien wie Quecksilber und Hydrochinon, die im menschlichen Organismus laut Weltgesundheitsorganisation Leberschäden hervorrufen und seine Resistenz gegen bakterielle Infektionen und Pilzinfektionen schwächen.

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