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Mehrere Verletzte und Festnahmen: Israelische Polizei räumt illegalen Außenposten Amona

Mehrere Verletzte und Festnahmen: Israelische Polizei räumt illegalen Außenposten Amona
Ein vorgefertigtes Haus wird am 3. Januar 2019 während einer Räumung jüdischer Siedler aus Amona, einem illegalen Außenposten im von Israel besetzten Westjordanland, auf einen Schlepper gehoben.
Knapp zwei Jahre nach der Räumung der israelischen Siedlung Amona im besetzten Westjordanland hat die israelische Polizei erneut Siedler von dem Ort weggebracht. Dabei kam es zu Gewalt. In zwei Gebäuden hätten sich Dutzende Menschen verschanzt, teilte die Grenzpolizei am Donnerstag mit.

Rund 300 Gegner hätten Steine und Stacheldraht nach den Sicherheitskräften geworfen und Reifen verbrannt. 23 Polizisten seien verletzt worden. Sieben Menschen wurden demnach festgenommen.

Im Februar 2017 hatte Israel die Siedlung nordöstlich des palästinensischen Verwaltungszentrums Ramallah unter großem Polizeiaufgebot geräumt. Die nicht genehmigte Siedlung lag auf palästinensischem Privatland. Das Höchste Gericht in Jerusalem hatte angeordnet, dass der Ort mit seinen rund 280 Einwohnern aufgelöst werden müsse. Die israelische Regierung baute daraufhin in der Nähe eine neue Siedlung für die Einwohner von Amona.

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Nach israelischen Medienberichten hatten in den vergangenen Wochen Siedler zwei Mobilheime auf der früheren Fläche von Amona aufgestellt. Die Siedler sagten, sie hätten die Grundstücke gekauft, berichtete die Zeitung Haaretz. Nach Angaben der Grenzpolizei ordnete ein Gericht in Jerusalem am Mittwoch die Räumung an. (dpa)

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