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Russischer Hyperschall-Gleitflugkörper "Avantgarde" hat Sollgeschwindigkeit weit übertroffen

Russischer Hyperschall-Gleitflugkörper "Avantgarde" hat Sollgeschwindigkeit  weit übertroffen
Russischer Hyperschall-Gleitflugkörper "Avantgarde" hat Sollgeschwindigkeit weit übertroffen (Russlands Präsident Wladimir Putin beobachtet den Start einer Rakete vom Typ UR-100 N UTTH mit Hyperschall-Gleitflugkörper „Avantgarde“ als Gefechtskopf vom Nationalen Kontrollzentrum aus. 26.12.2018)
Der russische Hyperschall-Gleitflugkörper "Avantgarde" hat seine vorgesehene Sollgeschwindigkeit um beinahe 50 Prozent übertroffen – dies hat der stellvertretende Premierminister Russlands Juri Borissow live im Studio des Fernsehsenders Rossija 24 mitgeteilt. "Bei den letzten Erprobungen hat er [der Gleitflugkörper] eine Geschwindigkeit von fast 30 Mach an den Tag gelegt – um die 27 Mach hat er erreicht", präzisierte der Minister.

Die berechnete Höchstgeschwindigkeit für die Troposphäre und die Stratosphäre der "Avantgarde", entwickelt als Gefechtskopf für Raketen vom Typ RS-18 (auch: UR-100N UTTH), betrug 20 Mach. Diesen Wert machte Russlands Präsident Wladimir Putin bei seiner Ansprache an die Föderalversammlung Anfang März dieses Jahres öffentlich. Mit der im Laufe der Erprobung real gemessenen 27fachen Schallgeschwindigkeit, also etwa 33 Tausend Kilometer pro Stunde, stellte sich der Gleitflugkörper jedoch als noch weitaus schneller heraus.

Der frühere Verteidigungsminister Russlands, heute Ständiges Mitglied im Sicherheitsrat der Russischen Föderation, Sergei Iwanow betonte, dass die neuen Gefechtsköpfe keinerlei Abrüstungsabkommen verletzen: "Wir hatten Teststarts in den Jahren 2012 und 2013, die auch streng im Rahmen aller internationalen Abkommen stattfanden – und auch jetzt, mit der Indienststellung der 'Avantgarde', verbleiben wir im Rahmen aller Parameter von - zum Beispiel - New START", erklärte Iwanow live bei Rossija 24. Er fügte hinzu, dass sich der finanzielle Aufwand für das neue Waffensystem in Grenzen halte, weil mit UR-100N UTTH ohnehin noch genügend Trägerraketen vorhanden seien.

Aber auch gemessen an den Möglichkeiten des neuen Systems sei der Geldaufwand fast verschwindend gering: Dank fortwährender Steig-, Sink- und Gleit-Manöver und seiner enormen Geschwindigkeit ist der Hyperschall-Gleitflugkörper nicht nur schwer zu orten, sondern es ist auch so gut wie unmöglich zu berechnen, wo er sich in den nächsten Sekunden befinden wird. Dies erklärte Juri Borissow. Es sei so gut wie unmöglich, die "Avantgarde" mit einer Abfangrakete (etwa der US-Systeme) abzuschießen, fasste der stellvertretende Premierminister zusammen.

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